Bayer-Aktie: Kein Wunder!
Für Bayer wird es nun spannend. Die Kursentwicklung wirkte zuletzt leicht angespannt. Am Freitag verlor Bayer in München -0,36 % und schloss bei 41,73 Euro. Auf Fünf-Tagessicht summiert sich das Minus auf rund -7 %. Zuvor hatte die Aktie bereits am Donnerstag -1,78 % abgegeben. Neue operative Nachrichten blieben aus. Im Mittelpunkt stand erneut das Dauerthema Glyphosat.
Bayer: Das Glyphosat-Thema entscheidet alles
Der Konzern strebt eine umfassende Befriedung der US Klagen rund um Roundup an. Ein Vergleich in Höhe von bis zu 7,25 Mrd. US Dollar soll aktuelle und künftige Verfahren bündeln. Doch rund 20.000 Kläger, vertreten durch mehrere Kanzleien, stellen sich gegen das Tempo der gerichtlichen Prüfung. Sie beantragen eine Verzögerung, um Rechte von Betroffenen nicht zu beschneiden. Damit bleibt offen, ob der angestrebte juristische Abschluss zügig umgesetzt werden kann.
Finanziell hat Bayer die Risiken bereits berücksichtigt. Die Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten summieren sich auf 11,8 Mrd. Euro. Davon entfallen 9,6 Mrd. Euro auf den Glyphosat Komplex. Für das laufende Jahr erwartet der Konzern Auszahlungen von rund 5 Mrd. Euro. Entsprechend rechnet Bayer 2026 mit einem negativen freien Cashflow.
Um die bilanziellen Auswirkungen sauber darzustellen, verschob das Unternehmen die ursprünglich für Ende Februar geplante Bilanz Pressekonferenz auf den 4. März 2026. Die Finanzierung der Vergleichszahlungen soll über eine Kreditlinie sowie Anleihen und eigenkapitalähnliche Instrumente erfolgen. Eine Kapitalerhöhung schließt der Konzern aus.
Insofern ist alles recht klar zu bewerten. Analysten teilen diese Auffassung. In jüngster Zeit sind die Kursziele teils auf 50 Euro oder sogar minimal höher angehoben worden. Spannend wird es damit zum 4. März.
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