Bawag Aktie: Milliardenziele und Irland
Klare Gewinnziele, eine stattliche Dividende und ein laufendes Übernahmerennen in Irland: Die Bawag Group hat ihre strategische Agenda für die nächsten Jahre scharf konturiert. Im Mittelpunkt steht ein ambitionierter Wachstumspfad, der die Bank bis 2028 auf einen jährlichen Nettogewinn von über 1,2 Milliarden Euro bringen soll.
Gewinnziele mit konkretem Stufenplan
Der Weg dorthin ist klar definiert. Für 2026 peilt die Bawag einen Nettogewinn von mehr als 960 Millionen Euro an, für 2027 über 1,1 Milliarden Euro. Das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von rund 12 Prozent — und das alles exklusive etwaiger Akquisitionen.
Parallel dazu plant die Bank, bis 2028 weiteres Überschusskapital von über 1,1 Milliarden Euro aufzubauen. Das Gesamtpolster soll damit auf über 1,5 Milliarden Euro anwachsen — Spielraum für Zukäufe, Ausschüttungen oder beides.
Zur Hauptversammlung am 22. April in Wien liegt ein Dividendenvorschlag von 6,25 Euro je Aktie auf dem Tisch. Rückendeckung liefert die Kapitalausstattung: Die harte Kernkapitalquote (CET1) lag zum Ende des vierten Quartals 2025 bei 14,6 Prozent — deutlich über dem selbst gesetzten Zielwert von 12,5 Prozent.
Bieterkampf um Permanent TSB bleibt offen
Gleichzeitig läuft die Expansionsstrategie auf Hochtouren. Mitte März reichte die Bawag ein unverbindliches Angebot für die irische Permanent TSB ein, die sich mehrheitlich in Staatsbesitz befindet. Namhafte US-Finanzinvestoren sind ebenfalls im Rennen und bereiten verbindliche Offerten vor. Ein Abschluss wird für das erste Halbjahr 2026 erwartet.
Ob die Bawag den Zuschlag erhält, ist offen. Ein erfolgreicher Deal würde die Westeuropa-Strategie der Bank nach der Integration der niederländischen Knab Bank konsequent fortschreiben. Scheitert das Irland-Vorhaben, steht das Überschusskapital für alternative Verwendungen bereit.
Der nächste konkrete Prüfstein kommt schnell: Am 21. April, einen Tag vor der Hauptversammlung, veröffentlicht die Bawag ihre Ergebnisse für das erste Quartal 2026.
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