Kraken Robotics bereitet sich auf den größten Sprung der Unternehmensgeschichte vor. Mit der anstehenden 615-Millionen-Dollar-Übernahme der Covelya Group wachsen die strukturellen Anforderungen an den Unterwasser-Robotik-Spezialisten enorm. Um diesen komplexen Integrationsprozess zu stemmen, holt sich das Management nun gezielt Verstärkung für den Vorstand und die IT-Ebene an Bord.

M&A-Expertise für den Aufsichtsrat

Am Montag rückte Don Robertson mit sofortiger Wirkung in den Aufsichtsrat auf. Der Manager bringt über 30 Jahre Erfahrung aus dem Bereich Fusionen und Übernahmen mit, unter anderem aus leitenden Positionen bei der Scotiabank und Standard Chartered. CEO Greg Reid betonte, dass genau diese Expertise bei komplexen strategischen Transaktionen aktuell von unschätzbarem Wert sei.

Mit der Personalie wächst der Aufsichtsrat auf sieben Mitglieder an, von denen sechs als unabhängig gelten. Robertson soll das Gremium künftig bei der globalen Expansion und rechtlichen Fragen der Unternehmensführung beraten.

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Digitale Infrastruktur im Fokus

Parallel dazu beförderte das Unternehmen John Salama zum Chief Information Officer (CIO). Salama, der erst im Februar 2025 zum Unternehmen stieß, soll die technologischen Systeme für die langfristigen Geschäftsziele vereinheitlichen. Die Aufgabe ist anspruchsvoll: Covelya bringt ein Geflecht aus mehreren internationalen Tochtergesellschaften mit. Salamas Ziel ist es, die Datenbestände effizient zu integrieren und die Cybersicherheit der künftig deutlich größeren Unternehmensgruppe zu gewährleisten.

Zur langfristigen Bindung von Führungskräften und Mitarbeitern an diese neuen Ziele genehmigte der Vorstand zudem die Ausgabe von 1,8 Millionen Aktienoptionen.

Analysten mahnen zur Vorsicht

Das kombinierte Unternehmen kam 2025 pro forma auf einen Umsatz von 365 Millionen Dollar bei einer bereinigten EBITDA-Marge von 24 Prozent. Zur Teilfinanzierung des Deals hatte Kraken bereits rund 402 Millionen Dollar über die Ausgabe von Bezugsrechten zu je 8,50 Dollar eingesammelt.

Am Markt wird die aggressive Wachstumsstrategie nach der Kursrallye der vergangenen zwei Jahre mittlerweile differenzierter betrachtet. Die National Bank Financial stufte die Papiere kürzlich aufgrund von Bewertungsbedenken auf „Sector Perform“ ab, hob das Kursziel aber von 7,50 auf 8,75 Kanadische Dollar an. Der nächste konkrete Meilenstein für das neu aufgestellte Management-Team steht bereits fest: Im zweiten Quartal 2026 wird der offizielle Abschluss der Covelya-Übernahme erwartet.

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