Bereits im Oktober ließ die irische Bank Permanent TSB (PTSB) mitteilen, sich für einen Verkauf in Stellung zu bringen. Im März kündigte dann die österreichische Bawag an, sich für einen Kauf zu interessieren. Mitgeteilt wurde dabei, dass sämtliche Aktien gegen eine Barzahlung erworben werden könnten. Allerdings gab es noch keine endgültige Entscheidung und auch keine Information darüber, wie hoch der Preis ausfallen könnte.

Nun zeichnet sich ab, dass die Bawag wohl nicht allzu tief pokern kann. Denn es gibt bereits Konkurrenz aus den USA. Dort interessiert sich der Finanzinvestor Lone Star neben einem Konsortium von Beteiligungsgesellschaften für die PTSB, meldet die Nachrichtenagentur Reuters. Auch hier gibt es keine weiteren Informationen über ein konkretes Angebot. Die Gespräche sollen in den nächsten Wochen fortgesetzt werden.

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Bawag auf Expansionskurs

Für Bawag ist Irland kein Ausflug in neue Regionen. Die Bankengruppe ist dort bereits mit der MoCo und der DEPFA Bank vertreten und betrachtet den Markt als einen ihrer Kernmärkte. Darüber hinaus konzentrieren die Geschäfte der Österreicher sich auf den Heimatmarkt, Deutschland, Schweiz, die Niederlande, Großbritannien und die USA. Eine Übernahme der PTSB würde also eine Expansion in bereits bestehenden Strukturen bedeuten.

Ein wenig schwindet nun die Hoffnung der Aktionäre, dass Bawag das Ganze günstig abwickeln kann. Denn je mehr Interessenten es gibt, desto höher dürfte sich auch der Preis schaukeln. Die Bawag-Aktie reagierte am Montag mit Verlusten von 1,3 Prozent und der Kurs setzte auf 125 Euro zurück. Letztlich lässt sich aber nur abwarten, was die weiteren Gespräche ergeben mögen. Eine Entscheidung soll noch im Laufe des ersten Halbjahres fallen.

Krisensicher?

In den kommenden Tagen sind an der Börse andere Themen von Interesse, darunter der sich zuspitzende Krieg im Iran, welcher Bankenaktien gehörig unter Druck gebracht hat. Die Bawag zeigt sich dabei recht widerstandsfähig. Das Unternehmen hält bisher an seinen Wachstumszielen fest und da es sich um eine der profitabelsten Banken Europas handelt, geraten die Anleger hier auch weniger schnell in Panik. Spürbar könnten die Konsequenzen dennoch werden.

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