BASF Aktie: Ziel steigt
Der Chemieriese sendet gemischte, aber durchaus konstruktive Signale. Während die Großbank UBS ihr Kursziel aufgrund einer verbesserten Bilanz anhebt, schafft der Konzern operative Fakten in China. Doch reicht das Zusammenspiel aus Aktienrückkäufen und neuen Projekten, um die Skepsis bezüglich der Ertragskraft endgültig zu vertreiben?
- Kursziel erhöht: UBS sieht fairen Wert jetzt bei 48 Euro.
- Operativer Meilenstein: Neuer Steamcracker in China erfolgreich gestartet.
- Innovation: Neue Materialien stärken Position in der E-Mobilität.
- Unterstützung: Aktienrückkäufe sichern den Kurs weiter ab.
Bilanz hui, Ertrag pfui?
Am Montag sorgte eine neue Einschätzung der UBS für Bewegung. Analyst Geoff Haire schraubte das Kursziel moderat von 45 auf 48 Euro nach oben, beließ die Einstufung jedoch auf „Neutral“. Der Experte begründet diesen Schritt primär mit der verbesserten Bilanzstruktur und gesunkenen Schulden.
Gleichzeitig dämpft die Bank allzu große Euphorie. Die Schätzungen für das operative Ergebnis im Jahr 2025 liegen weiterhin knapp unter der eigenen Zielspanne des Unternehmens. Dies deutet darauf hin, dass die Profitabilität im laufenden Transformationsprozess die Achillesferse bleibt. Der Markt honoriert zwar die finanzielle Disziplin, wartet aber noch auf den Beweis steigender Margen.
Fakten schaffen in Asien
Abseits der Analystenbüros meldet BASF operative Fortschritte. Der Konzern bestätigte die Inbetriebnahme des neuen Steamcrackers am Verbundstandort Zhanjiang. Die Anlage ist ein Herzstück der Asien-Strategie und wird teilweise mit erneuerbarer Energie betrieben.
Zusätzlich positioniert sich das Unternehmen stärker im Wachstumsmarkt E-Mobilität. Neue Polyamid-Materialien sollen eine Lebensdauer von über 100.000 Stunden erreichen – fast das Doppelte des bisherigen Industriestandards. Solche technischen Innovationen sind entscheidend, um bei Zulieferern für Elektrofahrzeuge zu punkten.
Heterogenes Marktbild
Die Aktie reagierte zum Wochenstart verhalten und ging gestern mit 44,80 Euro aus dem Handel. Damit notiert das Papier in direkter Nähe zum 50-Tage-Durchschnitt (44,52 Euro), was kurzfristig als Unterstützung dient. Flankiert wird der Kurs durch das laufende Rückkaufprogramm: Allein in der vergangenen Woche nahm BASF über 760.000 eigene Anteile vom Markt.
Das Meinungsbild der Experten bleibt indes gespalten. Während Warburg Research zuletzt ein offensives Ziel von 53 Euro ausrief, warnt Berenberg mit einem Kursziel von 38 Euro vor weiteren Risiken. Diese Diskrepanz spiegelt die Unsicherheit über die Geschwindigkeit der globalen Branchenerholung wider.
Am 27. Februar 2026 folgen die detaillierten Zahlen für das vierte Quartal. Erst an diesem Termin wird sich zeigen, ob der Konzern die eigene Guidance erfüllen konnte und ob der charttechnische Ausbruch über die Marke von 45 Euro nachhaltig gelingt.
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