BASF Aktie: Entscheidender Freitag
Am Freitag legt BASF die Karten auf den Tisch. Der Ludwigshafener Chemiekonzern präsentiert den vollständigen Geschäftsbericht 2025 – und die Erwartungen sind gespalten. Während die vorläufigen Zahlen beim Free Cashflow positiv überraschten, enttäuschte das operative Ergebnis. Gleichzeitig läuft das Aktienrückkaufprogramm auf Hochtouren: Allein in der Woche bis zum 20. Februar wurden über 1,25 Millionen Aktien zurückgekauft.
Jahrespressekonferenz: Zahlen und Ausblick im Fokus
Ab 10:30 Uhr MEZ treten Vorstandschef Dr. Markus Kamieth und Finanzvorstand Dr. Dirk Elvermann vor die Presse. Der vollständige BASF-Bericht 2025 wird bereits ab 7:00 Uhr online verfügbar sein. Für Analysten beginnt der Tag noch früher – um 9:00 Uhr startet eine Telefonkonferenz, die per Webcast übertragen wird.
Die vorläufigen Zahlen vom 22. Januar hatten ein gemischtes Bild gezeichnet: Der Umsatz lag mit 59,7 Milliarden Euro erwartungsgemäß, das EBITDA vor Sondereinflüssen mit 6,6 Milliarden Euro jedoch unter der eigenen Prognose von 6,7 bis 7,1 Milliarden Euro. Positiv stach der Free Cashflow heraus – mit 1,3 Milliarden Euro lag er deutlich über dem Analysten-Konsens von 0,6 Milliarden Euro. Das Nettoergebnis erreichte 1,6 Milliarden Euro, unterstützt durch höhere Beiträge der Wintershall-Dea-Beteiligung.
Aktienrückkauf läuft nach Plan
Der 16. Zwischenbericht zum Rückkaufprogramm zeigt: BASF kauft konsequent eigene Aktien zurück. In der Woche vom 16. bis 20. Februar erwarb der Konzern 1.252.386 Aktien über verschiedene Handelsplätze. Die volumengewichteten Durchschnittspreise bewegten sich zwischen 48,80 Euro und 50,82 Euro. Seit Programmstart am 3. November 2025 summiert sich der Rückkauf auf 13,35 Millionen Aktien.
Coatings-Verkauf: Finanzierung nimmt Form an
Parallel zur Bilanzpressekonferenz rückt die Trennung vom Coatings-Geschäft näher. Bank of America und Goldman Sachs bereiten die Platzierung von rund vier Milliarden Euro an Fremdfinanzierung für Käufer Carlyle vor. Die Schuldenplatzierung soll Ende März oder Anfang April erfolgen. Der Unternehmenswert der Sparte liegt bei 7,7 Milliarden Euro, wobei BASF eine 40-prozentige Beteiligung behalten wird.
Analysten uneinig: Kursziele zwischen 36 und 62 Euro
Die Einschätzungen vor der Bilanzvorlage fallen auseinander. Barclays stufte auf "Underweight" herab, Grupo Santander senkte auf "Neutral". Berenberg hingegen hob auf "Hold" an und erhöhte das Kursziel auf 48 Euro. Das durchschnittliche Analystenurteil liegt bei 48,89 Euro – die Spanne reicht von 36 bis 62 Euro.
Für 2026 erwarten Analysten im Schnitt ein EBITDA vor Sondereinflüssen von 7,0 Milliarden Euro. Bei der Dividende rechnet der Konsens mit 2,25 Euro je Aktie, im Einklang mit der angekündigten Mindestausschüttung für den Zeitraum 2025 bis 2028. Neben den Segmentergebnissen dürften auch Updates zum geplanten Börsengang der Agrarchemiesparte Agricultural Solutions und zu den Restrukturierungsmaßnahmen Beachtung finden.
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