BASF Aktie: Wichtiger Erfolg in den USA
Gute Nachrichten für BASF zum Wochenstart: Der Chemiekonzern konnte im wichtigen US-Agrarmarkt einen entscheidenden regulatorischen Erfolg verbuchen, während das Aktienrückkaufprogramm konsequent fortgesetzt wird. Angesichts eines Kursanstiegs von über 4 % in den letzten sieben Tagen stellt sich die Frage: Geben diese operativen Fortschritte der Aktie den nötigen Rückenwind vor den anstehenden Jahreszahlen?
- US-Zulassung: EPA gibt grünes Licht für Herbizid Engenia.
- Aktienrückkauf: Über 12 Millionen Anteile seit November 2025 erworben.
- Kursentwicklung: Aktuell 48,66 € (+8,66 % seit Jahresanfang).
Grünes Licht für Agrarsparte
Der operativ wichtigste Impuls kommt aus den Vereinigten Staaten. Die dortige Umweltschutzbehörde (EPA) erteilte am 6. Februar die Zulassung für das Herbizid Engenia. Die Genehmigung umfasst den Einsatz bei speziellen, gegen den Wirkstoff Dicamba toleranten Sojabohnen und Baumwollpflanzen.
Für die Agrarsparte von BASF ist dies ein wichtiger Schritt zur Sicherung von Marktanteilen. Das Mittel bietet US-Landwirten eine zusätzliche Option im Kampf gegen Unkräuter, die zunehmend Resistenzen gegen andere Wirkstoffe entwickeln. Diese regulatorische Klarheit dürfte die Planungssicherheit für das kommende Geschäftsjahr in Nordamerika deutlich erhöhen.
Konstante Nachfrage durch Rückkaufprogramm
Flankiert wird die operative Meldung durch die fortlaufende Pflege des Aktienkurses seitens des Managements. In der vergangenen Woche kaufte der Konzern weitere 105.470 eigene Aktien zurück. Damit summiert sich das Volumen seit dem Start des Programms im November 2025 auf über 12 Millionen Stück. Diese kontinuierliche Nachfrage wirkt oft stabilisierend und unterstreicht die Kapitalallokationsstrategie des Unternehmens.
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Analysten uneins über weiteres Potenzial
Der Markt honoriert die aktuelle Entwicklung: Mit einem Kurs von 48,66 Euro notiert die Aktie mittlerweile spürbar über dem 50-Tage-Durchschnitt von 45,66 Euro. Dennoch bleibt das Bild bei den Experten gemischt. Während Bernstein Research mit einem Kursziel von 53,00 Euro noch Luft nach oben sieht, mahnen andere Häuser zur Vorsicht. JPMorgan hält an der Einstufung „Underweight“ fest, und die Deutsche Bank sieht den fairen Wert bereits bei 45,00 Euro erreicht – also unter dem aktuellen Niveau.
Blick auf Ende Februar
Die entscheidende Weichenstellung für den weiteren Kursverlauf steht am 27. Februar 2026 an. Dann veröffentlicht BASF den vollständigen Geschäftsbericht für 2025 und den detaillierten Ausblick für das laufende Jahr. Investoren werden genau prüfen, wie sich die Zulassung in den USA und die allgemeine Nachfragesituation in den Prognosen des Vorstands niederschlagen.
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