Ein konkretes Datum kann an der Börse mehr bewirken als jede Vision. Genau das zeigte sich heute bei Take-Two: Der Markt bekam endlich einen festen Zeitplan für den wichtigsten kommenden Blockbuster des Publishers. Und mit der neuen Planbarkeit verschiebt sich auch der Blick auf die Umsatzperspektive für das nächste Geschäftsjahr.

GTA VI: Ein Datum nimmt Druck raus

Laut Marktberichten soll Grand Theft Auto VI am 19. November 2026 erscheinen. Für Investoren ist das vor allem eines: Orientierung. Denn rund um den Launch-Termin hatte zuletzt Unsicherheit über den Timing-Effekt auf Erlöse und Ergebnis gelegen.

Warum ist das so relevant? Die Grand Theft Auto-Reihe zählt historisch zu den größten Ergebnis- und Umsatztreibern des Unternehmens. Ein bestätigtes Veröffentlichungsfenster kann daher Erwartungen greifbarer machen – und reduziert das Risiko, dass sich die Story durch weitere Verschiebungen verflüchtigt.

Rückenwind von Zahlen und Analysten

Der positive Impuls trifft auf ein ohnehin freundliches Fundament: Erst am 3. Februar hatte Take-Two die Zahlen zum fiskalischen dritten Quartal 2026 vorgelegt. CEO Strauss Zelnick sprach dabei von „herausragenden“ Ergebnissen und betonte, man habe über alle Labels hinweg besser geliefert als geplant.

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Anschließend passten auch große Häuser ihre Bewertungen an:

  • BMO Capital hob das Kursziel auf 280 US-Dollar an
  • Goldman Sachs setzte das Kursziel auf 270 US-Dollar und blieb bei einer konstruktiven Einschätzung
  • Der Analystenkonsens bleibt laut Bericht bei „Strong Buy“

Die Botschaft dahinter: Der kommende Produktzyklus wird klarer – und damit für viele Modelle leichter zu bewerten.

Short-Positionen gehen zurück – und der Kurs zieht an

Interessant ist auch die Positionierung am Markt: Das Short Interest sank laut Benzinga um 3,08% auf 8,33 Mio. Aktien. Das deutet darauf hin, dass ein Teil der Leerverkäufer Positionen schließt – möglicherweise, weil ein festes Release-Datum das Risiko eines „zu frühen“ Shorts erhöht.

Am Kursbild war das heute spürbar: Die Aktie schloss bei 204,00 US-Dollar. Auf Sicht von 30 Tagen steht sie zwar weiterhin deutlich im Minus (rund -18,6%), doch die neue Termin-Klarheit liefert einen konkreten Anker für die Erwartungen bis zum November-Launch.

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