BASF baut sein Netzwerk in Zukunftsfeldern aus – von schwimmender Solarenergie bis zu klimafreundlicherer Landwirtschaft. Die Botschaft dahinter: Der Konzern will operativ liefern, während Anleger auf mehr Details zu den 2025er-Zahlen und den Ausblick warten. Doch reicht das, um der Aktie bis zum Geschäftsbericht Ende Februar neue Impulse zu geben?

Zuletzt zeigte der Kurs Rückenwind: Der Schlusskurs am Mittwoch lag bei 49,76 €, damit steht die Aktie in den vergangenen 30 Tagen rund 11% und seit Jahresbeginn gut 11% im Plus.

Drei Kooperationen, ein strategischer Faden

Im Mittelpunkt stehen mehrere operative Meldungen, die BASF strategisch wichtige Bereiche adressieren:

  • Solar/Materialien: Kooperation mit Xfloat. BASF liefert Lichtstabilisatoren, die schwimmende Photovoltaik-Systeme widerstandsfähiger machen sollen. Ziel ist eine Haltbarkeit der Schwimmkörper von über 30 Jahren – also auf Niveau der Solarmodule.
  • Agrarchemie: Bereits im Dezember 2025 angekündigt: Partnerschaft mit ADAMA zur Entwicklung und Vermarktung des Fungizid-Wirkstoffs Gilboa®. Fokus: schnellerer Zugang zu Lösungen gegen Pflanzenkrankheiten und Resistenzen in Europa.
  • Düngemittel/Emissionen: Am 4. Februar 2026 meldete BASF die Verlängerung der Zusammenarbeit mit Yuntianhua bis 2030. Im Projekt geht es um den Harnstoffstabilisator Limus®, der Emissionen in der Landwirtschaft senken soll. Genannt wird eine Reduktion von 76.587 Tonnen CO₂-Äquivalent im zweiten Beobachtungszeitraum.

Unterm Strich wirkt das wie ein Bündel an Bausteinen: mehr Nachhaltigkeitsbezug, mehr Anwendungen in der Landwirtschaft, und konkrete industrielle Anknüpfungspunkte.

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei BASF?

Zahlen sind da – Details kommen erst Ende Februar

Der strategische Nachrichtenfluss trifft auf eine Phase, in der der Markt die Fundamentaldaten neu sortiert. BASF hatte am 22. Januar 2026 bereits vorläufige Zahlen für 2025 vorgelegt:

  • Erwarteter Umsatz: 59,7 Mrd. €
  • Erwartetes bereinigtes EBITDA: rund 6,6 Mrd. €

Der nächste wichtige Termin ist klar gesetzt: Am 27. Februar 2026 will BASF den vollständigen, geprüften Geschäftsbericht 2025 veröffentlichen. Dann dürften vor allem Segment-Details und der Management-Ausblick für 2026 im Fokus stehen – also genau die Punkte, die Investoren aus den Vorabzahlen noch nicht herauslesen können.

Bis dahin liefern die neuen Partnerschaften zwar operative Signale. Die nächste größere Bewertungsgrundlage für den Markt kommt jedoch mit dem Bericht Ende Februar.

BASF-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue BASF-Analyse vom 5. Februar liefert die Antwort:

Die neusten BASF-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für BASF-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 5. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

BASF: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...