Die BASF-Aktie befindet sich seit Monaten in einem stabilen Aufwärtstrend. Doch kurzfristig mehren sich die Anzeichen für eine technische Überhitzung. Gleichzeitig sorgen Spekulationen über eine gelockerte EU-Emissionspolitik für zusätzliche Impulse bei Chemiewerten – auch bei BASF.

Hoffnung auf günstigere Emissionszertifikate

Am Mittwoch dieser Woche erlebten Chemieaktien einen deutlichen Kurssprung. Auslöser war ein Bericht im "Handelsblatt", wonach die EU plant, kostenlose Emissionszertifikate zu verlängern. Diese Meldung trieb die Kurse von BASF, Wacker Chemie, Evonik und Lanxess teils zweistellig nach oben. Für die energieintensive Chemieindustrie wären niedrigere Emissionskosten eine spürbare Entlastung.

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Die Hoffnung auf regulatorische Erleichterungen kommt zu einem günstigen Zeitpunkt. BASF profitiert ohnehin schon von einer verbesserten Marktstimmung. Der charttechnische Aufwärtstrend hat sich in den vergangenen Monaten gefestigt – auch wenn nun erste Überhitzungssignale sichtbar werden.

Wachstumsmarkt Ammoniumsulfat stützt Ausblick

Parallel dazu gibt es positive Signale aus einem wichtigen Geschäftsfeld: Der globale Markt für Ammoniumsulfat soll bis 2030 auf 6,81 Milliarden Dollar wachsen. Das entspricht einem jährlichen Wachstum von 3,4 Prozent gegenüber 5,75 Milliarden Dollar im Jahr 2025. BASF zählt neben Evonik, Lanxess und AdvanSix zu den führenden Anbietern in diesem Segment.

Die Nachfrage steigt vor allem aus der Landwirtschaft. Böden mit Schwefelmangel nehmen weltweit zu, gleichzeitig wächst der Druck auf höhere Ernteerträge. Ammoniumsulfat gilt als kostengünstige Stickstoffquelle und funktioniert besonders gut in alkalischen Böden. Der Asien-Pazifik-Raum wird dabei zum Hauptwachstumstreiber – getragen von steigender Industrialisierung und höherem Nahrungsmittelbedarf.

Technisches Signal mit Fragezeichen

Der charttechnische Aufwärtstrend bei BASF bleibt vorerst intakt. Die jüngsten Kursgewinne zeigen allerdings Überhitzungstendenzen. Anleger sollten kurzfristig mit einer möglichen Konsolidierung rechnen. Mittelfristig dürften die fundamentalen Faktoren – von regulatorischen Entlastungen bis zum Wachstum in Kernmärkten – den Titel jedoch weiter stützen.

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