Die jüngste Erholung bei BASF steht auf wackeligen Beinen. Während sich der Kurs zuletzt stabilisierte, sorgt eine aktuelle Analyse der US-Großbank JPMorgan für massive Unruhe am Markt. Statt einer Trendwende sehen die Experten tiefgreifende Risiken und prognostizieren deutlich tiefere Notierungen. Müssen sich Anleger jetzt auf einen schwierigen Winter einstellen oder bietet die Dividende genug Schutz?

Trotz Erholung: Vorsicht geboten

Pünktlich zum Wochenausklang dämpfte Analyst Chetan Udeshi jegliche aufkeimende Euphorie. Sein Urteil in der aktuellen Studie bleibt hart: „Underweight“. Das bestätigte Kursziel von 40,00 Euro liegt signifikant unter dem aktuellen Niveau und impliziert ein spürbares Abwärtspotenzial.

Der Experte sieht derzeit keine schnellen Lösungen für die strukturellen und zyklischen Probleme, die die Chemiebranche belasten. Zwar seien diese Herausforderungen den Marktteilnehmern bekannt, doch fehlt es an einer Perspektive für steigende Erträge. Im Gegenteil: Udeshi rechnet damit, dass der Abwärtstrend bei den Gewinnschätzungen weiter anhalten wird.

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Die aktuelle Gemengelage lässt sich wie folgt zusammenfassen:
* Analystenvotum: JPMorgan bestätigt „Underweight“ mit Kursziel 40,00 Euro.
* Fundamentale Schwäche: Keine Sicht auf schnelle Besserung der Ertragslage.
* Hoffnungsträger: Dividendenrendite von rund 5 Prozent als Absicherung.

Letzter Halt: Dividende?

Die Marktteilnehmer scheinen diese Warnungen vorerst noch mit Gelassenheit zu nehmen. Am Freitag schloss das Papier bei 44,73 Euro, was einem leichten Tagesgewinn von 0,61 Prozent entspricht. Technisch kämpft sich der Titel damit knapp über den wichtigen 200-Tage-Durchschnitt von 44,37 Euro. Doch der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von fast 54 Euro zeigt deutlich: Das volle Vertrauen der Investoren ist noch lange nicht zurückgekehrt.

Was hält die Anleger derzeit noch bei der Stange? Es ist vor allem die Hoffnung auf eine solide Ausschüttung. Marktbeobachter kalkulieren mit einer Dividende von etwa 2,25 Euro, was auf dem aktuellen Niveau einer Rendite von rund 5 Prozent entspräche.

Doch ist dieser Puffer stark genug? Die Situation bleibt vertrackt. Zwar hält sich die BASF-Aktie wacker über den gleitenden Durchschnitten, doch das Risiko sinkender Gewinnschätzungen schwebt weiter über dem Kurs. Solange die Chemiebranche keine strukturelle Erholung zeigt, dürfte das Aufwärtspotenzial trotz der attraktiven Dividende stark begrenzt bleiben. Anleger sollten die Marke von 40 Euro genau im Auge behalten.

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