Der nächste echte Gradmesser für die BASF-Aktie kommt nicht aus dem Chart, sondern aus dem Geschäftsbericht. Am 27. Februar legt der Konzern die vollständigen Zahlen für 2025 vor – und vor allem: den Ausblick für 2026. Genau dort dürfte sich entscheiden, ob die zuletzt stabile Tendenz trägt oder neue Zweifel aufkommen.

Was am 27. Februar zählt

Im Mittelpunkt steht die Prognose des Managements für das laufende Jahr. Anleger wollen wissen, wie BASF Umsatz und Ertrag in einem konjunkturell anspruchsvollen Umfeld für die Chemiebranche einschätzt. Besonders wichtig sind dabei zwei Punkte: Wie entwickeln sich die Margen – und wie robust ist die Nachfrage in den globalen Kernmärkten?

Auch strategische Hinweise könnten bewegen. Aussagen zu Portfolioanpassungen oder Effizienzprogrammen gelten als mögliche Impulsgeber, weil sie direkt auf Wettbewerbsfähigkeit und Kostenbasis einzahlen.

Wichtigste Punkte im Überblick:

  • Termin: Veröffentlichung Geschäftsbericht 2025 am 27. Februar 2026
  • Format: Am selben Tag Telefonkonferenz für Analysten und Investoren
  • Fokus: Ausblick 2026 mit Aussagen zu Umsatz, Ertrag, Margen und Nachfrage
  • Weitere Aufmerksamkeit: Dividendenvorschlag und mögliche Hinweise zu Portfolio/Effizienz

Die entscheidende Frage für den Markt lautet dabei: Liefert BASF einen Ausblick, der die Erwartungen in einem schwierigen Branchenumfeld stützt?

Dividende und Strategie als mögliche Kurstreiber

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Neben der Prognose dürfte der Dividendenvorschlag genau gelesen werden. Die Dividendenpolitik ist für viele Investoren ein zentraler Baustein – entsprechend sensibel reagiert der Markt, wenn es Signale für weniger Kontinuität gibt oder der Kurs bestätigt wird.

Zudem könnten Aussagen zur strategischen Ausrichtung wichtig werden. Wenn BASF konkreter über Portfolioanpassungen oder Effizienzprogramme spricht, kann das die Bewertung beeinflussen – gerade in einer Phase, in der sich Unternehmen der Chemiebranche zunehmend über Kostendisziplin und Strukturmaßnahmen behaupten müssen.

Kurslage: Seitwärts mit leichter Stabilisierung

Mit einem Schlusskurs von 45,96 Euro hat sich die Aktie zuletzt insgesamt eher seitwärts bewegt (-0,30% in 7 Tagen, +3,44% in 30 Tagen). Der Kurs liegt knapp über dem 50-Tage-Durchschnitt (45,07 Euro) und auch über dem 200-Tage-Durchschnitt (43,90 Euro) – ein Signal, dass sich zumindest keine klare Abwärtsspirale im Trend zeigt.

Gleichzeitig bleibt der Abstand zum 52-Wochen-Hoch (53,98 Euro) mit rund -14,86% deutlich. Der nächste Impuls dürfte daher weniger aus der Technik kommen, sondern aus dem, was BASF Ende Februar zu Nachfrage, Margen und Dividende auf den Tisch legt.

Am 27. Februar 2026 richtet sich der Blick damit klar auf Bericht und Telefonkonferenz: Der Ausblick des Managements und der Dividendenvorschlag sind die zwei Punkte, die der Aktie kurzfristig am ehesten eine neue Richtung geben können.

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