Barrick Mining präsentiert glänzende Quartalszahlen und verwöhnt Anleger mit höheren Dividenden. Doch die Partystimmung wird getrübt: Partner Newmont hat eine formelle Mängelrüge für das wichtige Nevada-Joint-Venture eingereicht. Anleger müssen nun abwägen, ob die operativen Risiken die derzeit außerordentlich starke Bilanz gefährden.

Ärger in Nevada, Einigung in Mali

Mitten in die Erfolgsmeldungen platzt eine Warnung des Partners Newmont. Das Unternehmen hat eine formelle Mängelrüge ("Default Notice") bezüglich des gemeinsamen Joint Ventures "Nevada Gold Mines" eingereicht. Barrick bleibt nun eine vertragliche Frist von 30 Tagen, um die geäußerten Bedenken auszuräumen.

Während in Nevada Unsicherheit herrscht, gelang an anderer Front eine wichtige Einigung: Der operative Streit in Mali wurde beigelegt. Dies nimmt zumindest ein signifikantes geopolitisches Risiko aus dem Portfolio und erlaubt dem Management, sich auf die nordamerikanischen Herausforderungen zu konzentrieren.

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Finanzen und Strategie überzeugen

Rein finanziell steht der Minenriese so gut da wie lange nicht. Im vierten Quartal 2025 kletterte der Gewinn je Aktie auf 1,04 US-Dollar und übertraf damit die Analystenschätzungen von 0,85 US-Dollar deutlich. Auch der Umsatz überzeugt: Mit 5,98 Milliarden US-Dollar verzeichnete Barrick ein sattes Plus von 44,6 Prozent im Jahresvergleich. Die Goldproduktion für das Gesamtjahr 2025 belief sich auf 3,26 Millionen Unzen.

Diese Liquidität fließt direkt an die Anteilseigner zurück. Die Quartalsdividende wurde auf 0,42 US-Dollar angehoben, was einer jährlichen Rendite von rund 3,5 Prozent entspricht. Zudem kaufte der Konzern im vergangenen Jahr Aktien im Wert von 1,5 Milliarden US-Dollar zurück. Strategisch blickt das Management nach vorn: Für die nordamerikanischen Gold-Assets – intern "NewCo" genannt – laufen die Vorbereitungen für einen Börsengang, der bis Ende 2026 geplant ist.

Analysten sehen Potenzial

Trotz der operativen Störfeuer greifen institutionelle Investoren zu. So meldete Semanteon Capital Management jüngst den Einstieg mit 17.200 Aktien, womit der Anteil institutioneller Anleger bei über 90 Prozent liegt. Auch die Analysten bleiben überwiegend optimistisch: Der Konsens liegt bei "Moderate Buy" mit einem durchschnittlichen Kursziel von 55,25 US-Dollar. Aktuell notiert das Papier bei 47,96 US-Dollar.

Entscheidend für die weitere Kursentwicklung dürfte nun sein, wie schnell Barrick die Vorwürfe von Newmont in Nevada ausräumen kann. Gelingt hier eine Einigung innerhalb der 30-Tage-Frist, rücken die starken Cashflows und der geplante "NewCo"-Börsengang wieder in den Vordergrund der Bewertung.

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