Die Linde-Aktie hat am 20. Februar 2026 ein neues 52-Wochen-Hoch bei 498,35 US-Dollar markiert. Der Industriegase-Konzern zeigt damit anhaltende Stärke in einem technisch anspruchsvollen Marktumfeld. Was steckt hinter dem Aufwärtstrend – und kann das Unternehmen das Tempo halten?

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Starke Marge als Wettbewerbsvorteil

Linde operiert mit einer Betriebsmarge von rund 30 Prozent und setzt damit einen Maßstab in der Branche. Während Wettbewerber wie Air Liquide für 2028 die Mitte des 20-Prozent-Bereichs anstreben, liegt Linde bereits deutlich darüber. Diese Profitabilität zeigt sich auch in den Zahlen des vierten Quartals 2025: Bei Umsätzen von 8,8 Milliarden US-Dollar erreichte das Unternehmen eine operative Marge von 29,5 Prozent – trotz Restrukturierungskosten von 230 Millionen US-Dollar. Der operative Cashflow überstieg im Schlussquartal die Marke von 3 Milliarden US-Dollar.

Rekord-Auftragsbuch und Clean-Energy-Fokus

Entscheidend für die weitere Entwicklung ist ein Projektvolumen von 10 Milliarden US-Dollar – ein neuer Rekord. Zwei Drittel davon entfallen auf Clean-Energy-Projekte. Zwischen 2,5 und 3,0 Milliarden US-Dollar aus diesem Auftragsbestand sollen 2026 in Betrieb gehen und entsprechend Umsätze generieren. Hinzu kommt eine weniger bekannte Sparte: Linde liefert Treibstoffe für 65 bis 75 Prozent aller weltweiten Raketenstarts – ein Geschäft, das allein über 0,5 Milliarden US-Dollar zum Auftragsbuch beisteuert.

Ausblick und solide Dividende

Für 2026 stellt das Management einen Gewinn je Aktie zwischen 17,40 und 17,90 US-Dollar in Aussicht, was einem Wachstum von 6 bis 9 Prozent entspricht. Die Prognose basiert auf einem Nullwachstum beim Basisvolumen und positiven Währungseffekten von einem Prozent. Regional zeigt sich ein gemischtes Bild: Europa schwächelt, China scheint einen Boden zu finden, während die Amerikas robust bleiben. Aktionäre erhalten zudem weiterhin eine quartalsweise Dividende von 1,50 US-Dollar je Aktie – die nächste Ausschüttung erfolgt am 27. März 2026.

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