Barrick Mining Aktie: Schwieriges Fahrwasser!
Barrick bekommt in Nevada Gegenwind – und zwar ausgerechnet vom wichtigsten Partner. Newmont hat eine formelle „Notice of Default“ gegen den Betreiber der gemeinsamen Nevada Gold Mines (NGM) zugestellt. Damit steht nicht nur die Zusammenarbeit auf dem Prüfstand, sondern auch Barricks Plan, nordamerikanische Assets in eine neue Gesellschaft auszugliedern und an die Börse zu bringen.
Vorwurf: Ressourcen umgeleitet
Auslöser sind Vorwürfe, die Newmont in einer Einreichung bei der US-Börsenaufsicht SEC erhebt. Demnach soll Barrick Ressourcen aus dem Gemeinschaftsprojekt NGM abgezogen haben, um das eigene Fourmile-Projekt voranzutreiben, das vollständig Barrick gehört. Newmont wertet das als Verstoß gegen die Joint-Venture-Vereinbarung aus dem Jahr 2019.
Der formelle Default-Hinweis ging Anfang Februar raus, nachdem Newmont das Thema bereits im Januar bei Barrick angesprochen hatte. Laut Vertrag hat Barrick nun 30 Tage Zeit, den angeblichen Verstoß zu beheben oder zumindest mit konkreten Korrekturmaßnahmen zu beginnen. Kommt es in dieser Frist zu keiner Lösung, könnte der Streit vor ein Gericht in Nevada gehen.
Barrick weist die Vorwürfe zurück, betont aber zugleich, dass die Joint-Venture-Vereinbarung die Möglichkeiten für öffentliche Details einschränke.
IPO-Pläne unter zusätzlichem Druck
Brisant ist der Zeitpunkt: Der Konflikt trifft Barricks angekündigte Absicht, die nordamerikanischen Vermögenswerte per Börsengang in eine neue Einheit zu überführen. Kernstück wäre dabei Barricks 61,5%-Beteiligung an NGM, einem der größten Goldförderkomplexe weltweit. Genau hier wird der Default-Hinweis zum Problem: Ein IPO braucht stabile Verhältnisse und klare Governance beim wichtigsten Asset – beides wirkt durch den Streit zumindest vorübergehend weniger berechenbar.
Zusätzlich rücken auch die Kosten stärker in den Fokus. In jüngsten Veröffentlichungen rechnet Barrick für 2026 mit All-in Sustaining Costs (AISC) von 1.760 bis 1.950 US-Dollar je Unze. Das signalisiert einen möglichen Kostenanstieg im Jahresverlauf – ein weiterer Faktor, den der Markt parallel zum Nevada-Konflikt bewertet.
Was in den nächsten 30 Tagen zählt
Entscheidend wird, ob Barrick innerhalb des vertraglichen 30-Tage-Fensters eine Einigung erzielt oder nachvollziehbare Abhilfeschritte einleitet. Andernfalls droht eine Eskalation vor Gericht in Nevada – und damit zusätzliche Unsicherheit für die geplante Börsenstruktur rund um die NGM-Beteiligung.
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