Barrick bekommt gerade zwei Kräfte gleichzeitig zu spüren: Rückenwind vom Goldpreis und Gegenwind von der Kostenseite. Denn mit der neuen Prognose für 2026 rücken die Margen wieder stärker in den Fokus. Wie viel Spielraum bleibt, wenn die Förderkosten deutlich anziehen?

AISC-Prognose belastet die Marge

In einer Analyse von gestern standen vor allem die All-In Sustaining Costs (AISC) im Mittelpunkt. Nach der veröffentlichten 2026-Guidance erwartet Barrick nun AISC von 1.760 bis 1.950 US-Dollar je Unze. Zum Vergleich: Für das Gesamtjahr 2025 lagen die AISC bei 1.637 US-Dollar je Unze.

Der höhere Goldpreis hilft zwar auf der Erlösseite. Gleichzeitig drücken steigende Stückkosten auf die Marge – laut Analyse vor allem wegen niedrigerer Erzgehalte und inflationsbedingt teurerer Verbrauchsmaterialien. Als konkreter Kostentreiber wird zudem Loulo-Gounkoto genannt, weil dort die Produktion hochgefahren wird.

Kursbild stabiler – IPO-Pläne als zusätzlicher Treiber

Trotz der Kostendebatte zeigte die Aktie in dieser Woche technische Stärke. Am Mittwoch überwand die in Toronto gehandelte Aktie (ABX:TOR) ihren 50-Tage-Durchschnitt und erreichte intraday etwa 64,61 CAD. Gestern hielt die Bewegung an: Zum Handelsschluss stand der Titel bei 66,56 CAD und erholte sich damit spürbar von den vorherigen Tiefs.

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Im Hintergrund läuft außerdem ein größerer strategischer Umbau. Barrick bereitet einen Börsengang (IPO) seiner nordamerikanischen Gold-Assets vor. Die geplante Gesellschaft „NewCo“ soll Ende 2026 an die Börse. Ziel ist es, den Wert des nordamerikanischen Portfolios – inklusive des großen Joint Ventures Nevada Gold Mines – separat sichtbar zu machen und vom übrigen globalen Geschäft zu trennen.

Rekord-Cashflows und deutlich höhere Dividende

Fundamental stützt Barrick die Entwicklung mit starken Zahlen aus dem vierten Quartal 2025. Das Unternehmen meldete 2,73 Mrd. US-Dollar operativen Cashflow und 1,62 Mrd. US-Dollar Free Cashflow – beides als Rekordwerte bezeichnet.

Auf dieser Basis beschloss der Vorstand eine Quartalsdividende von 0,42 US-Dollar je Aktie. Das entspricht einem Plus von 140% gegenüber dem Vorquartal und unterstreicht die hohe Liquidität, trotz des inflationsgeprägten Kostenumfelds.

Ende 2026 dürfte dann der nächste konkrete Meilenstein folgen: die angestrebte NewCo-Notierung. Bis dahin bleibt vor allem entscheidend, wie stark die in der Guidance angehobenen AISC die Profitabilität im laufenden Jahr tatsächlich einengen.

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