Barrick Mining Aktie: Sorgenfalten?
Barrick Mining plant mit der Abspaltung seiner nordamerikanischen Goldanlagen den größten Bergbau-Deal des Jahrzehnts. Der Weg zu diesem 42 Milliarden US-Dollar schweren Börsengang ist nun massiv gefährdet. Eine entscheidende 30-Tage-Frist im Streit mit dem Joint-Venture-Partner Newmont ist ohne Einigung verstrichen, was den Konzern in einen langwierigen Rechtsstreit zwingen könnte.
Der Streit um Nevada Gold Mines
Das Zentrum des Konflikts bildet das Joint Venture Nevada Gold Mines (NGM). Barrick hält 61,5 Prozent der Anteile und führt die Geschäfte, während Newmont 38,5 Prozent besitzt. Newmont wirft dem Partner Missmanagement vor und hat eine offizielle Verzugsmeldung eingereicht. Konkret geht es um den Vorwurf, Barrick habe Ressourcen von NGM abgezogen, um das unternehmenseigene Fourmile-Projekt zu bevorteilen.
Diese juristische Blockade trifft Barrick an einer empfindlichen Stelle. Das Unternehmen will seine nordamerikanischen und karibischen Assets bis Ende 2026 in einer neuen, eigenständigen Gesellschaft namens "NewCo" bündeln. NGM ist dafür das absolute Fundament. Laut Josh Wolfson, Analyst bei RBC Capital Markets, macht das Joint Venture rund 60 Prozent des gesamten Marktwertes von Barrick aus. Ohne die unangefochtene Kontrolle über diese Minen verliert das geplante Spin-off für Investoren massiv an Attraktivität.
Doppelbelastung drückt den Kurs
Die rechtliche Unsicherheit hinterlässt deutliche Spuren an der Börse. Allein im März verlor das Papier über 22 Prozent an Wert. Diese Abwärtsspirale wird durch ein schwieriges makroökonomisches Umfeld verstärkt. Inflationssorgen und steigende Ölpreise schüren Ängste vor erneuten Zinserhöhungen der US-Notenbank. In der Folge gab der Goldpreis seit seinem Hoch Anfang März um rund 11,5 Prozent nach. Die Barrick-Aktie fiel im selben Zeitraum mit einem Minus von 18,3 Prozent überproportional stark.
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Zusätzlicher Gegenwind kommt aus Pakistan. Am 26. März bestätigte das Management eine Verzögerung beim Kupfer-Gold-Projekt Reko Diq. Aufgrund der angespannten Sicherheitslage in Pakistan und dem Nahen Osten wird die laufende Überprüfungsphase um zwölf Monate verlängert. Das Entwicklungstempo wird in dieser Zeit gedrosselt, was bisherige Budgets und Zeitpläne unweigerlich belasten wird.
Dividende als finanzielles Polster
Trotz der operativen und juristischen Hürden hält das Unternehmen an seiner großzügigen Kapitalrückführung fest. Im vergangenen Jahr kaufte Barrick eigene Aktien im Wert von 1,5 Milliarden US-Dollar zurück. Zudem hob der Konzern die Dividende kürzlich um 140 Prozent auf 0,42 US-Dollar je Aktie an. Die neue Ausschüttungspolitik zielt darauf ab, jährlich die Hälfte des frei verfügbaren Cashflows an die Aktionäre weiterzugeben.
Ohne eine außergerichtliche Einigung oder einen Herausverkauf von Newmont verlagert sich der Konflikt nun an ein Gericht in Nevada. Barrick läuft damit Gefahr, das aktuell historisch hohe Goldpreisumfeld für die Platzierung seiner neuen Gesellschaft ungenutzt verstreichen zu lassen.
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