Barrick Mining tritt bei einem seiner wichtigsten Zukunftsprojekte auf die Bremse. Die Entwicklung des gigantischen Reko-Diq-Kupfer- und Goldvorkommens in Pakistan verzögert sich um ein ganzes Jahr. Verantwortlich dafür sind nicht nur steigende Kapitalanforderungen in der Bergbauindustrie, sondern vor allem die angespannte Sicherheitslage in der Region.

Sicherheit geht vor

Die für Juli geplante Machbarkeitsprüfung wird nun um zwölf Monate verlängert. Damit verschiebt sich der ursprünglich für 2028 angepeilte Produktionsstart nach hinten. Das 50:50-Joint-Venture erfordert gewaltige Investitionen von rund neun Milliarden US-Dollar. Im Gegenzug winken nach der Fertigstellung jährlich 400.000 Tonnen Kupfer und 500.000 Unzen Gold.

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Die Entscheidung zur Verzögerung resultiert direkt aus der instabilen Lage in der Provinz Belutschistan sowie den eskalierenden geopolitischen Spannungen zwischen Iran und Israel. Landgestützte Bergbauprojekte passen ihre Zeitpläne aktuell an diese systemischen Risiken an, nachdem es im Persischen Golf bereits zu direkten Unterbrechungen bei Offshore-Bohrungen und der Metallverhüttung kam.

Robustes Umfeld für Rohstoffe

Während der breite Markt im März deutlich korrigierte und der S&P 500 um über sieben Prozent nachgab, zeigen sich Rohstoffwerte widerstandsfähig. Jüngste Drohnenangriffe auf Aluminiumanlagen in Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten haben globale Lieferketten gestört und die Sorge um die Ressourcensicherheit angefacht. Industriemetalle wie Zink verzeichneten daraufhin Preisaufschläge.

In diesem volatilen Umfeld reagierte das Papier von Barrick Mining am Freitag mit einem Tagesplus von 2,93 Prozent auf 53,43 Kanadische Dollar. Der jüngste Kursrutsch der vergangenen Wochen ist damit allerdings noch nicht ausgebügelt, auf Sicht von 30 Tagen steht weiterhin ein Minus von rund 21 Prozent auf der Kurstafel.

Langfristiges Potenzial bleibt intakt

Trotz der aktuellen Terminverschiebungen hält der Konzern an der strategischen Bedeutung des Reko-Diq-Projekts fest. Die fundamentalen Aussichten bleiben lukrativ: Über die gesamte Laufzeit soll die Mine einen freien Cashflow von mehr als 70 Milliarden US-Dollar generieren. Auch für die pakistanische Wirtschaft bleibt das Vorhaben der zentrale Baustein, um ausländische Direktinvestitionen anzuziehen und die langfristige Abhängigkeit von internationalen Finanzinstitutionen zu verringern.

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