Der Weg zu einem der weltweit führenden Kupferproduzenten wird für Barrick Mining steiniger als gedacht. Wegen der eskalierenden geopolitischen Lage im Nahen Osten zieht der kanadische Bergbaukonzern bei seinem wichtigsten Wachstumsprojekt vorerst die Handbremse. Das gigantische Reko-Diq-Vorhaben in Pakistan geht ab Juli in eine ungeplante zwölfmonatige Verlängerung der Prüfungsphase.

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Sicherheit geht vor Zeitplan

Eigentlich sollte die Kupfer- und Goldmine in der pakistanischen Provinz Belutschistan ab 2028 in Betrieb gehen. Die jüngsten Spannungen rund um den Iran-Konflikt zwingen das Management nun jedoch zu einer Neubewertung der lokalen Risiken. Für Barrick steht bei dem Joint Venture viel auf dem Spiel: Allein die erste Bauphase verschlingt schätzungsweise über 5,6 Milliarden US-Dollar. Bei einer geplanten Lebensdauer von 37 Jahren winken später freie Cashflows in Höhe von 70 Milliarden US-Dollar sowie gewaltige Kupferreserven von 15 Millionen Tonnen.

Strategische Alternativen rücken in den Fokus

Die zeitliche Verschiebung dieses Schlüsselprojekts verdeutlicht, wie stark globale Konflikte die Entwicklungspläne der Bergbauindustrie diktieren. Um den Ausfall zu kompensieren, dürften nun andere strategische Initiativen wie die Erweiterung der Fourmile-Ressource in Nevada stärker in den Vordergrund rücken. An der Börse spiegelt sich die aktuelle Unsicherheit der Investoren wider: Nach einem schwachen Monat mit einem Kursrückgang von über 21 Prozent schloss das Papier am Freitag bei 53,43 Kanadischen Dollar. Dennoch stützt die solide Kapitaldecke des 67-Milliarden-Dollar-Konzerns das operative Fundament.

Die zusätzliche Zeitspanne verschafft Barrick nun den nötigen Spielraum, um die Lieferstrategie für Reko Diq an die veränderte Sicherheitslage anzupassen. Bis zum Abschluss der verlängerten Prüfungsphase im kommenden Jahr müssen die Kanadier beweisen, dass sie ihr ehrgeiziges Ziel eines Tier-1-Kupferproduzenten auch mit den verbleibenden Projekten im Portfolio vorantreiben können.

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