Einen satten Gewinn schafft heute die Aktie der Hensoldt. Endlich. Rund 2,9 % ging es in den ersten Stunden nach oben. Die Aktie hat einen Kurs in Höhe von 69,07 Euro erreicht und damit die jüngsten Verluste von rund 7,2 % in fünf Tagen etwas reduziert. Im Abwärtstrend bleibt der Titel gleichwohl. Es fehlen 15 Euro, um technisch betrachtet (GD100, GD200 als wichtige Indikatoren) wieder etwas mehr Land zu sehen.

Hensoldt hatte allerdings recht gute Zahlen geliefert. Daran kann der Abschlag der vergangenen Wochen eigentlich nicht liegen.

Hensoldt: Die guten Zahlen bleiben im Raum!

Das Geschäftsjahr 2025 lieferte für Hensoldt auf den ersten Blick eine beeindruckende Entwicklung, die jedoch bei genauerem Hinsehen differenzierter ausfällt. Der Auftragseingang stieg auf 4,71 Milliarden Euro und übertraf damit den Vorjahreswert deutlich. Gleichzeitig wuchs der Auftragsbestand auf 8,8 Milliarden Euro an und erreicht damit ein Niveau, das die Auslastung über Jahre hinweg absichert.

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Trotz dieser starken Nachfrage zeigt sich ein deutliches Gap zwischen Auftragseingang und operativer Umsetzung. Der Umsatz legte im Jahresverlauf auf 2,46 Milliarden Euro zu, blieb damit jedoch hinter der deutlich größeren Zunahme der Bestände im Orderbuch zurück. Verantwortlich dafür sind Faktoren wie Lieferengpässe bei elektronischen Komponenten sowie ein anhaltender Fachkräftemangel, die die Abarbeitung der bestehenden Aufträge verlangsamen.

Besonders im Fokus steht der Ergebnisrückgang. Der Gewinn nach Steuern sank von rund 108 Millionen auf etwa 86 Millionen Euro. Diese Entwicklung ist eng mit den laufenden Investitionen verbunden, die Hensoldt aktuell tätigt. Der Ausbau von Produktionskapazitäten, neue Standorte wie das Logistikzentrum in Ulm sowie die Integration zusätzlicher Technologien belasten kurzfristig die Profitabilität.

Hinzu kommt ein verhaltener Ausblick für das kommende Jahr. Für 2026 plant das Unternehmen einen Umsatz von rund 2,75 Milliarden Euro sowie eine EBITDA-Marge im Bereich von 18,5 bis 19 %. Diese Werte liegen unter den Erwartungen vieler Marktteilnehmer und verstärken die Zurückhaltung am Kapitalmarkt.

Es ist also nicht alles Gold, was glänzt. Analysten erwarten dennoch deutlich höhere Kursziele für die Hensoldt.

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