Barrick Mining Aktie: Zahlen analysiert
Barrick Mining hat im März deutlich mehr Federn gelassen als der Goldpreis selbst. Während Gold seit seinem Hoch Mitte März rund 11,5% nachgab, verlor die Aktie im gleichen Zeitraum fast 18% — ein Auseinanderdriften, das Analysten auf die Silberkomponente im Geschäftsmodell zurückführen.
Warum die Aktie stärker fällt als das Metall
Barrick fördert neben Gold auch Silber. Silber ist seit seinem Hoch von 89,59 US-Dollar je Unze am 10. März um über 20% eingebrochen — deutlich stärker als Gold. Der Markt bewertet Barrick offenbar nicht mehr als reinen Goldproduzenten, sondern preist die Silberexposition mit ein. Das erklärt einen Teil der überdurchschnittlichen Kursschwäche.
Hinzu kommen makroökonomische Belastungen: Steigende Ölpreise und anhaltender Inflationsdruck nähren Spekulationen über weitere Zinserhöhungen der US-Notenbank. Höhere Zinsen machen verzinsliche Anlagen wie US-Staatsanleihen attraktiver — auf Kosten von Gold, das keine laufenden Erträge abwirft.
Dividende und Rückkäufe als Gegengewicht
Trotz des Kursrückgangs bietet Barricks überarbeitete Ausschüttungspolitik einen strukturellen Puffer. Das Unternehmen zielt auf eine Gesamtausschüttung von 50% des freien Cashflows ab. Die zuletzt erklärte Quartalsdividende von 0,42 CAD je Aktie übertrifft die vorherige Zahlung von 0,18 CAD deutlich. Die Basisdividende wurde um 40% auf 0,175 US-Dollar je Quartal angehoben, ergänzt durch eine jährliche Sonderzahlung.
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Parallel dazu kaufte Barrick 2025 eigene Aktien im Wert von 1,5 Milliarden US-Dollar zurück — rund 3% des ausstehenden Kapitals. Das Unternehmen blickt auf 39 Jahre ununterbrochener Dividendenzahlungen zurück.
Reko Diq und der Produktionsausblick
Ein weiterer Unsicherheitsfaktor ist das Kupfer-Gold-Projekt Reko Diq in Pakistan. Wegen zunehmender separatistischer Gewalt und der Auswirkungen des Nahost-Konflikts hat Barrick die Entwicklungsarbeiten für zwölf Monate ab Juli verlangsamt. Die Projektausgaben werden entsprechend reduziert.
Für 2026 erwartet das Unternehmen eine Goldproduktion von 2,90 bis 3,25 Millionen Unzen — etwas weniger als die tatsächlich erreichten 3,26 Millionen Unzen im Jahr 2025. Der Rückgang ist laut Management auf planmäßige Wartungsarbeiten und die Anlaufphase des Goldrush-Projekts in Nevada zurückzuführen. Die Produktion soll sich stärker auf die zweite Jahreshälfte konzentrieren.
CIBC und Canaccord haben ihre Kursziele leicht gesenkt — auf 67 US-Dollar bzw. 77 CAD — halten aber an ihren positiven Ratings fest. Beide Häuser verweisen auf den langfristigen Wachstumspfad: Bis Ende des Jahrzehnts plant Barrick, die kombinierte Gold- und Kupferproduktion um rund 30% zu steigern.
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