Barrick Mining Aktie: Harter Rückschlag!
Im Streit um das wichtigste Goldminen-Projekt der Welt stehen die Zeichen auf Sturm. Die 30-tägige Schlichtungsfrist zwischen Barrick Mining und dem Partner Newmont ist Ende März ohne Einigung abgelaufen. Damit droht nicht nur ein jahrelanger Rechtsstreit um den Nevada-Komplex, sondern auch das geplante Nordamerika-IPO von Barrick gerät massiv unter Druck.
Ressourcen-Streit eskaliert
Im Zentrum des Konflikts steht das Projekt Fourmile. Während das benachbarte Cortez-Bergwerk als Joint Venture unter dem Namen Nevada Gold Mines betrieben wird, gehört Fourmile zu 100 Prozent Barrick. Newmont wirft dem Partner nun vor, schwere Maschinen, Fachpersonal und Explorationswissen aus dem Gemeinschaftsprojekt abgezogen zu haben. Ziel dieser angeblichen Ressourcen-Piraterie sei es gewesen, die Entwicklung von Fourmile auf Kosten des Joint Ventures zu beschleunigen.
Barrick weist die Vorwürfe als taktisches Ablenkungsmanöver zurück. CEO Mark Hill verwies in einer ersten Stellungnahme lediglich auf vertragliche Schweigepflichten, die detailliertere Aussagen derzeit verhindern.
Strategische Pläne in Gefahr
Die juristische Auseinandersetzung trifft Barrick an einer empfindlichen Stelle. Das Unternehmen plant eigentlich, sein Nordamerika-Geschäft abzuspalten und noch in diesem Jahr 10 bis 15 Prozent der neuen Gesellschaft an die Börse zu bringen. Dieses Konstrukt soll neben Fourmile auch die Anteile an Nevada Gold Mines umfassen. Newmont pocht jedoch auf sein vertragliches Veto-Recht und will den Börsengang blockieren, bis der angebliche Vertragsbruch behoben ist.
Für Barrick steht viel auf dem Spiel. Analysten von RBC Capital Markets schätzen, dass der Nevada-Komplex rund 60 Prozent des gesamten Marktwerts des Konzerns ausmacht. Fällt dieser Baustein für das IPO weg oder bleibt juristisch blockiert, verliert die geplante Abspaltung für Investoren massiv an Attraktivität.
Schwache Produktion belastet zusätzlich
Der Streit trifft Barrick in einer ohnehin operativ schwierigen Phase. Im vergangenen Jahr verzeichnete der Konzern den sechsten jährlichen Produktionsrückgang in Folge und fiel auf den tiefsten Stand seit mindestens 25 Jahren. Auch für das laufende Jahr wird mit sinkenden Volumina gerechnet.
Diese fundamentale Schwäche gepaart mit der juristischen Unsicherheit hinterlässt Spuren im Chart. Auf Monatssicht hat das Papier gut 21 Prozent an Wert verloren und notiert aktuell bei 54,25 Kanadischen Dollar, womit der Kurs spürbar unter die wichtige 50-Tage-Linie gerutscht ist.
Da die vertraglich vereinbarte Frist zur Behebung des Streits nun ergebnislos abgelaufen ist, verlagert sich der Konflikt in die nächste Phase. Der Fall landet voraussichtlich zeitnah vor einem Gericht in Nevada. Investoren müssen sich auf einen langwierigen und kostenintensiven Prozess einstellen, der die strategische Neuaufstellung von Barrick auf unbestimmte Zeit ausbremst.
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