Der Goldproduzent Newmont Mining steht vor einer entscheidenden Phase. Während der Goldpreis zuletzt deutlich nachgab und das Management ein schwieriges Übergangsjahr ausgerufen hat, rechnen Analysten für das erste Quartal paradoxerweise mit einem kräftigen Gewinnanstieg. Unter der neuen Führungsgruppe prallen nun sinkende Produktionsziele auf hohe finanzielle Erwartungen des Marktes.

Sinkende Förderung, steigende Gewinne

Am 23. April wird das Unternehmen seine Bücher für das erste Quartal 2026 öffnen. Die Prognosen der Wall Street fallen dabei äußerst positiv aus: Der Gewinn je Aktie soll im Jahresvergleich um rund 65 Prozent auf 2,37 US-Dollar steigen. Diese Zuversicht überrascht auf den ersten Blick, denn Newmont befindet sich unter der neuen Vorstandschefin Natascha Viljoen offiziell in einer Konsolidierungsphase. Die geplante Jahresproduktion soll um zehn Prozent auf 5,3 Millionen Unzen sinken, während die Gesamtförderkosten (AISC) inflationsbedingt bei hohen 1.680 US-Dollar pro Unze liegen.

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Gegenwind vom Goldmarkt

Erschwert wird die Lage durch die jüngsten Turbulenzen am Rohstoffmarkt. Der Goldpreis fiel Ende März unter die Marke von 4.100 US-Dollar, belastet durch anhaltende Sorgen über hohe Zinsen und steigende Energiepreise im Zuge des Iran-Konflikts. Diese Schwäche hinterlässt Spuren im Chartbild: Auf Monatssicht verzeichnet das Papier ein Minus von knapp 19 Prozent und notiert aktuell bei 89,41 Euro. Auf Jahressicht steht jedoch weiterhin ein beachtliches Plus von gut 100 Prozent zu Buche.

Solides Fundament für 2027

Trotz der aktuellen Produktionsdelle geht Newmont von einer starken finanziellen Basis aus in die kommenden Monate. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete der Konzern einen Rekord-Cashflow von 7,3 Milliarden US-Dollar und baute gleichzeitig Schulden in Höhe von 3,4 Milliarden US-Dollar ab. Für das anstehende Quartalsergebnis warnen Experten allerdings vor hohen Steuerzahlungen, die den freien Cashflow kurzfristig belasten dürften. Zudem bleibt der Streit mit Barrick Gold um das Joint Venture in Nevada ein ungelöster Unsicherheitsfaktor.

Die Analystenmehrheit lässt sich von den kurzfristigen Hürden nicht beirren und rät mehrheitlich zum Kauf der Aktie, mit einem durchschnittlichen Kursziel von 138,81 US-Dollar. Das Management hat bereits signalisiert, dass 2027 mit der Inbetriebnahme neuer Projekte wie der Tanami-Erweiterung die Produktion wieder in Richtung der Sechs-Millionen-Unzen-Marke klettern soll. Der kommende Quartalsbericht am 23. April wird der erste harte Beleg dafür sein, ob die Strategie für dieses Übergangsjahr nach Plan verläuft.

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