Barrick Gold Aktie: Rekordergebnis und Abspaltung
Barrick Gold legt die besten Zahlen der Firmengeschichte vor – und kündigt zugleich eine strategische Neuausrichtung an. Der weltgrößte Goldproduzent will seine nordamerikanischen Assets in ein eigenständiges Unternehmen ausgliedern. Für Anleger bedeutet das: höhere Dividenden und ein klarerer Fokus auf die Kernregionen.
Die wichtigsten Fakten:
- Rekord-Cashflow von 2,73 Mrd. USD im vierten Quartal
- Neue Dividendenpolitik: 50% des Free Cashflows an Aktionäre
- Nordamerika-IPO für Ende 2026 geplant
- Goldproduktion 2025: 3,26 Millionen Unzen
Starke Zahlen treiben Ausschüttung
Für das Gesamtjahr 2025 meldete Barrick Erlöse von 16,96 Mrd. USD und einen Gewinn je Aktie von 2,93 USD. Das vierte Quartal stach mit einem Ergebnis je Aktie von 1,43 USD heraus. Die Goldproduktion lag mit 3,26 Millionen Unzen im Rahmen der Prognose, ebenso die Kupferförderung von 220.000 Tonnen.
Der Verwaltungsrat reagierte auf die Rekordzahlen mit einer neuen Dividendenpolitik. Künftig sollen 50% des attributierbaren Free Cashflows ausgeschüttet werden. Die Quartalsdividende beträgt fix 0,175 USD je Aktie, hinzu kommt eine erfolgsabhängige Bonuszahlung zum Jahresende. Für das vierte Quartal wurde bereits eine Ausschüttung von 0,42 USD beschlossen. Insgesamt flossen 2025 rund 2,39 Mrd. USD an die Anteilseigner zurück – 1,5 Mrd. USD davon über Aktienrückkäufe.
Nordamerika wird eigenständig
Die strategische Neuigkeit: Barrick bereitet den Börsengang seiner nordamerikanischen Goldaktivitäten vor. In die neue Gesellschaft sollen Nevada Gold Mines, die Mine Pueblo Viejo in der Dominikanischen Republik sowie das Fourmile-Projekt in Nevada eingebracht werden. Barrick will die Mehrheit an dem abgespaltenen Unternehmen behalten. Der IPO ist für das vierte Quartal 2026 vorgesehen.
Mit Mark Hill wurde zudem der Konzernchef dauerhaft bestellt. Hill hatte das Amt nach dem Rücktritt von Mark Bristow zunächst kommissarisch übernommen.
Ausblick unter Vorbehalt
Für 2026 stellt Barrick eine Goldproduktion von 2,90 bis 3,25 Millionen Unzen in Aussicht. Die Kupferförderung soll zwischen 190.000 und 220.000 Tonnen liegen. Unsicherheit besteht beim Reko-Diq-Projekt in Pakistan – dort prüft das Management die weitere Vorgehensweise aufgrund zunehmender Sicherheitsvorfälle.
Die Ankündigungen fallen in eine Phase hoher Volatilität am Goldmarkt, der stark auf geopolitische und makroökonomische Signale reagiert. Die Neustrukturierung könnte Barrick helfen, die unterschiedlichen Wachstumsdynamiken seiner Regionen besser zu nutzen und Bewertungsabschläge abzubauen.
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