Barrick Mining Aktie: Unter Druck
Rekordzahlen, eine deutlich höhere Dividende und dazu ein geplanter Börsengang für Nordamerika-Vermögenswerte: Eigentlich lieferte Barrick am Donnerstag mehrere positive Schlagzeilen. Trotzdem geriet die Aktie nach den Zahlen unter Verkaufsdruck. Der Grund liegt weniger in 2025 – sondern in dem, was das Management für 2026 in Aussicht stellt.
Seit dem Bericht liegt der Kurs spürbar unter dem Niveau vor den Zahlen. Anleger stellen damit eine klassische Abwägung in den Mittelpunkt: kurzfristig mehr Geld an Aktionäre – aber ein vorsichtigerer Ausblick beim Output.
Die wichtigsten Punkte auf einen Blick:
- Quartalsdividende steigt auf 0,42 US-Dollar je Aktie (+140% zum Vorquartal)
- Freier Cashflow 2025 bei 3,87 Mrd. US-Dollar (+194% zum Vorjahr)
- Gold-Ausblick 2026: 2,90 bis 3,25 Mio. Unzen (unter 2025: 3,26 Mio. Unzen)
- Börsenpläne: IPO der nordamerikanischen Gold-Assets („NewCo“) bis Ende 2026 angepeilt
Rekord-Cashflow, neue Dividendenpolitik
Operativ lieferte Barrick für 2025 starke Kennzahlen. Der operative Cashflow lag bei 7,69 Mrd. US-Dollar, der freie Cashflow sprang auf 3,87 Mrd. US-Dollar. Im vierten Quartal meldete das Unternehmen zudem bereinigte Nettoerträge von 1,04 US-Dollar je Aktie und lag damit über den Analystenerwartungen.
Besonders ins Auge fiel die Dividende: 0,42 US-Dollar je Aktie für das Quartal. Das ist ein Plus von 140% gegenüber dem Vorquartal. Es ist zugleich die erste Auszahlung unter einer neuen Politik, die 50% des zurechenbaren freien Cashflows an die Aktionäre zurückgeben soll.
CEO Mark Hill, der am Donnerstag dauerhaft ernannt wurde, verwies auf die „starke finanzielle Basis“ als Grundlage für die höheren Kapitalrückflüsse.
„NewCo“: IPO der Nordamerika-Assets geplant
Strategisch stellte Barrick eine größere Weichenstellung in Aussicht: Das Unternehmen bereitet einen Börsengang seiner nordamerikanischen Gold-Assets vor, vorläufig „NewCo“ genannt. Der Verwaltungsrat hat das Management angewiesen, eine Notierung bis Ende 2026 anzustreben.
In „NewCo“ sollen voraussichtlich Beteiligungen an Nevada Gold Mines und Pueblo Viejo einfließen, außerdem die zu 100% gehaltene Fourmile-Entdeckung. Barrick will dabei eine Mehrheitsbeteiligung behalten. Ziel ist es, den Wert dieser hochwertigen Assets klarer sichtbar zu machen, getrennt vom breiteren internationalen Portfolio.
Der Haken: Vorsichtiger Ausblick für 2026
Trotz der starken 2025er-Zahlen reagierte der Markt zunächst negativ. Am Donnerstag schloss die Aktie mehr als 7% tiefer bei 43,97 US-Dollar, bevor sie sich am Freitag teilweise auf 45,16 US-Dollar erholte.
Der Auslöser war die Prognose für 2026. Beim Gold erwartet Barrick 2,90 bis 3,25 Mio. Unzen – und damit weniger als die 3,26 Mio. Unzen aus 2025. Für Kupfer nannte das Unternehmen 190.000 bis 220.000 Tonnen.
Zusätzlich verwies das Management darauf, dass das Kupfer-Gold-Projekt Reko Diq in Pakistan nach jüngsten Vorfällen derzeit einer „Sicherheitsprüfung“ unterliegt. Das erhöht die geopolitische Vorsicht rund um Teile des internationalen Portfolios.
In den kommenden Monaten dürften vor allem zwei Informationspunkte den Takt vorgeben: konkretere Details zur Struktur des „NewCo“-Börsengangs bis Ende 2026 sowie Updates zur Sicherheitsprüfung bei Reko Diq.
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