Der Chipausrüster ASML startet mit massivem Rückenwind in den Februar. Während die Auftragsbücher dank des ungebremsten KI-Booms aus allen Nähten platzen, verordnet das Management dem Konzern gleichzeitig eine strategische Schlankheitskur. Anleger profitieren doppelt von der Entwicklung: Neben einer spürbaren Dividendenerhöhung winkt ein neues, milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm.

KI-Nachfrage füllt die Bücher

Treibende Kraft hinter der jüngsten Entwicklung ist der enorme Hunger der Chipindustrie nach Kapazitäten für Künstliche Intelligenz. Dies schlug sich im vierten Quartal 2025 in einer massiven Steigerung der Neubestellungen nieder: Der Auftragseingang sprang auf 13,2 Milliarden Euro – mehr als eine Verdopplung im Vergleich zum Vorquartal (5,4 Milliarden Euro).

Allein die hochkomplexen EUV-Lithografiesysteme, die für die Produktion modernster KI-Chips unerlässlich sind, trugen 7,4 Milliarden Euro zu diesem Wert bei. Mit einem gesamten Auftragsbestand von fast 39 Milliarden Euro zum Jahreswechsel verfügt der Konzern über eine extrem hohe Planungssicherheit für die kommenden Quartale.

Effizienzprogramm und Stellenabbau

Trotz der Rekordzahlen im Geschäftsjahr 2025 – der Umsatz kletterte auf 32,7 Milliarden Euro bei einem Nettogewinn von 9,6 Milliarden Euro – tritt das Management auf die Kostenbremse. Um die Organisation zu straffen und den Fokus stärker auf Innovation und Engineering zu legen, kündigte ASML einen Konzernumbau an.

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Im Zuge dieser Maßnahme sollen rund 1.700 Stellen wegfallen, was etwa vier Prozent der Belegschaft entspricht. Der Abbau betrifft vorwiegend administrative Funktionen in den Bereichen Technologie und IT. Analysten werten diesen Schritt als Maßnahme, um die Profitabilität auch in Wachstumsphasen hochzuhalten.

Dividende und Aktienrückkäufe

Für Investoren zahlt sich die operative Stärke direkt aus. Die Gesamtdividende für 2025 wurde um 17 Prozent auf 7,50 Euro je Aktie angehoben. An der Euronext wird das Papier heute, am 9. Februar, bereits ex-Dividende gehandelt.

Zusätzlich zur Ausschüttung startet ASML ein neues Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu 12 Milliarden Euro, das bis Ende 2028 laufen soll. Diese kapitalfreundlichen Maßnahmen stützen den Kurs, der seit Jahresanfang bereits um rund 20 Prozent auf aktuell gut 1.184 Euro zugelegt hat.

Der Ausblick untermauert den Wachstumskurs: Für das laufende Jahr 2026 prognostiziert ASML einen Umsatzanstieg auf bis zu 39 Milliarden Euro bei stabilen Bruttomargen zwischen 51 und 53 Prozent. Mit der Auszahlung der Interimsdividende am 18. Februar steht der nächste zahlungswirksame Termin für Anleger bereits fest.

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