Mitten im Goldrausch stellt sich der Minen-Gigant neu auf. Während der Goldpreis Rekorde bricht, tauscht Barrick überraschend den Finanzchef aus und prüft Berichten zufolge die Abspaltung wichtiger Sparten. Ist das der Startschuss für eine neue strategische Ausrichtung unter veränderter Führung?

Neues Gesicht an der Finanzspitze

Ab dem morgigen 1. März übernimmt Helen Cai das Finanzressort. Sie folgt auf Graham Shuttleworth, der die Finanzen des Konzerns seit der Übernahme von Randgold Resources im Jahr 2019 steuerte. Cai ist im Unternehmen keine Unbekannte: Sie gehört bereits seit 2021 dem Aufsichtsrat an und bringt jahrzehntelange Erfahrung im Investmentbanking mit, unter anderem durch Stationen bei Goldman Sachs.

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Der Wechsel in der Finanzleitung ist Teil einer größeren Umstrukturierung. Bereits im vergangenen September hatte der damalige CEO seinen Posten geräumt. Marktbeobachter werten die Personalie Cai als Vorbereitung auf mögliche strategische Großprojekte. Aktuell stehen Spekulationen im Raum, dass Barrick seine nordamerikanischen Gold-Assets in eine eigenständige börsennotierte Gesellschaft auslagern könnte.

Rückenwind durch Rekordpreise

Der Zeitpunkt für den Umbau ist aus finanzieller Sicht komfortabel gewählt. Der Goldpreis markierte erst Ende Januar 2026 ein historisches Hoch bei knapp 5.590 US-Dollar pro Unze. Auch Silber verzeichnete im selben Zeitraum Höchststände.

Diese Rallye bei den Edelmetallen schlägt sich direkt in den Zahlen nieder. Im dritten Quartal 2025 steigerte Barrick den Umsatz um 23 Prozent auf 4,1 Milliarden Dollar. Gleichzeitig meldete das Unternehmen einen operativen Cashflow von 2,4 Milliarden Dollar – ein Rekordwert, der der neuen Finanzchefin Handlungsspielraum verschafft.

Offizielle Berichte vorgelegt

Gestern veröffentlichte Barrick zudem fristgerecht seinen Geschäftsbericht für 2025 sowie aktualisierte technische Reports für die Schlüsselminen Pueblo Viejo und Kibali. Mit Helen Cai am Finanzruder und prall gefüllten Kassen durch die Rohstoff-Hausse richtet sich der Fokus nun auf die operative Umsetzung der geplanten Strukturmaßnahmen. Anleger warten auf Details zur potenziellen Abspaltung des Nordamerika-Geschäfts.

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