Barrick Gold Aktie: Rekordgewinn
Der weltgrößte Goldproduzent Barrick Gold hat die Erwartungen im vierten Quartal 2025 deutlich übertroffen. Der bereinigte Gewinn je Aktie kletterte um 126 Prozent auf 1,04 US-Dollar. Gleichzeitig kündigte das Unternehmen den Börsengang seiner nordamerikanischen Goldanlagen für Ende 2026 an – ein strategischer Schritt, der die Bewertung des Konzerns transparenter machen soll.
Die wichtigsten Kennzahlen auf einen Blick:
- Umsatz Q4: 6,0 Milliarden US-Dollar (+65% zum Vorjahr)
- Operativer Cashflow: 2,73 Milliarden US-Dollar (+96%)
- Freier Cashflow: 1,62 Milliarden US-Dollar (+209%)
- Goldproduktion Q4: 871.000 Unzen (+5% zum Vorquartal)
Hohe Goldpreise treiben Ergebnis
Das vierte Quartal profitierte massiv vom gestiegenen Goldpreis. Barrick erzielte im Durchschnitt 4.177 US-Dollar je Unze – ein deutlicher Aufschlag gegenüber den Vorjahreswerten. Die Goldproduktion stieg auf 871.000 Unzen, während die Kupferförderung mit 62.000 Tonnen um 13 Prozent zum Vorquartal zulegte.
Für das Gesamtjahr 2025 meldete der Konzern einen Umsatz von 16,96 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 31 Prozent. Der Nettogewinn verdoppelte sich nahezu auf knapp fünf Milliarden US-Dollar.
IPO der nordamerikanischen Assets geplant
Barrick bestätigte die Pläne für den Börsengang einer neuen Gesellschaft, die die wichtigsten nordamerikanischen Goldvorkommen bündelt. Dazu gehören Anteile an Nevada Gold Mines, die Pueblo-Viejo-Mine in der Dominikanischen Republik sowie das Fourmile-Goldprojekt in Nevada.
CEO Mark Hill erklärte laut Reuters, dass 10 bis 15 Prozent der nordamerikanischen Assets über den IPO platziert werden sollen. Barrick wird die Mehrheit an der neuen Einheit behalten. Der Schritt soll die Bewertung der einzelnen Geschäftsbereiche klarer herausstellen und neue Finanzierungsmöglichkeiten schaffen.
Dividende steigt um 40 Prozent
Das Unternehmen hebt die Basisdividende um 40 Prozent auf 0,175 US-Dollar je Aktie an. Die Quartalsdividende wurde auf 0,42 US-Dollar festgelegt – ein Anstieg um 140 Prozent gegenüber dem dritten Quartal. Künftig will Barrick 50 Prozent des freien Cashflows ausschütten.
Zusätzlich kaufte der Konzern 2025 eigene Aktien im Volumen von 1,5 Milliarden US-Dollar zurück, was rund drei Prozent der ausstehenden Anteile entspricht.
Ausblick mit höheren Kosten
Für 2026 plant Barrick eine Goldproduktion von 2,9 bis 3,25 Millionen Unzen. Die Kupferförderung soll zwischen 190.000 und 220.000 Tonnen liegen. Die All-in-Sustaining-Costs für Gold werden mit 1.760 bis 1.950 US-Dollar je Unze veranschlagt – ein Anstieg, der bei Analysten für Zurückhaltung sorgte.
Hinzu kommt eine Belastung durch eine Einmalzahlung: Barrick einigte sich mit der Militärregierung in Mali auf eine Zahlung von 823 Millionen US-Dollar zur Beilegung eines jahrelangen Rechtsstreits. Diese Sonderbelastung drückte trotz starker Quartalszahlen auf die Stimmung.
Bis 2027 erwartet der Konzern eine Steigerung der Goldproduktion auf 3,3 bis 3,65 Millionen Unzen, 2028 sollen es 3,4 bis 3,75 Millionen Unzen sein. Die Prognose basiert auf einem angenommenen Goldpreis von 4.500 US-Dollar je Unze.
Barrick Mining-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Barrick Mining-Analyse vom 07. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Barrick Mining-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Barrick Mining-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 07. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Barrick Mining: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








