Aurubis investiert in Lünen kräftig in die eigene Infrastruktur – und will damit gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen: stabilere Produktion, weniger Abhängigkeit von Lieferketten und ein messbarer Beitrag zum Klimaschutz. Der Schritt passt in eine Phase, in der Rückenwind von der Rohstoffseite ohnehin für gute Stimmung sorgt. Doch wie stark zahlt so ein Projekt wirklich auf die operative Basis ein?

40 Millionen für mehr Unabhängigkeit

Am 24. Februar hat Aurubis am Recyclingstandort Lünen eine neue Luftzerlegungsanlage in Betrieb genommen. Rund 40 Millionen Euro flossen in die Technik, mit der das Unternehmen Sauerstoff und Stickstoff künftig direkt vor Ort erzeugt.

Der zentrale Punkt: Aurubis macht sich damit unabhängiger von externen Lieferketten. Statt Gase per Logistik anliefern zu lassen, kommt die Versorgung aus eigener Produktion. Das erhöht die Versorgungssicherheit – gerade in einem energie- und prozessintensiven Umfeld ein klarer Vorteil.

Klimaschutz mit konkreter Zahl

Neben dem Effizienzthema liefert das Projekt auch eine greifbare CO₂-Komponente. Durch den Wegfall von bis zu 3.000 LKW-Lieferungen für Flüssigsauerstoff pro Jahr rechnet Aurubis mit einer jährlichen Emissionsreduktion von bis zu 8.500 Tonnen CO₂.

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Die Luftzerlegung ist dabei keine völlig neue Spielwiese: An anderen großen Standorten nutzt Aurubis diese Technologie bereits. Lünen wird mit der Maßnahme als eines der größten Multimetall-Recyclingzentren Europas weiter gestärkt.

Rückenwind für die Aktie

Die operative Nachricht trifft auf ein ohnehin positives Marktumfeld für den Titel. Gestern (Mittwoch) schloss die Aurubis-Aktie bei 172,90 Euro – gleichzeitig ein neues 52‑Wochen‑Hoch. In den letzten 30 Tagen ging es um 10,13% nach oben, seit Jahresanfang steht ein Plus von 36,36%.

Als Treiber für die jüngste Kursentwicklung nennt der Quelltext vor allem gestiegene Kupferpreise am Weltmarkt. Dazu kommt: Bereits Ende Januar hatte Aurubis die Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr angehoben und dies mit höheren Metallpreisen sowie einer anhaltend guten Nachfrage nach Kupferprodukten begründet.

Unterm Strich wirkt die Investition wie ein Baustein, der die operative Stabilität am Standort Lünen erhöhen soll – während der Aktienkurs derzeit vor allem vom Rohstoffumfeld und der angehobenen Prognose getragen wird.

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