Die Hauptversammlung des Hamburger Kupferkonzerns hat am heutigen Donnerstag eine Erhöhung der Dividende für das Geschäftsjahr 2024/25 beschlossen. Aktionäre erhalten 1,60 Euro je Aktie – ein Plus von 10 Cent gegenüber dem Vorjahr. Das entspricht einer Dividendenrendite von 1,5 Prozent, bezogen auf den Schlusskurs zum Ende des Geschäftsjahres.

„Mit der höheren Dividende partizipieren unsere Aktionärinnen und Aktionäre am Unternehmenserfolg", erklärte Vorstandschef Toralf Haag vor den Anteilseignern. Der MDAX-Konzern hatte Ende Januar seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr 2025/26 angehoben und rechnet nun mit einem Ergebnis vor Steuern von 375 bis 475 Millionen Euro – 75 Millionen Euro mehr als zuvor erwartet.

Metallpreise und Nachfrage treiben Geschäft

Als Hauptgrund für die verbesserten Aussichten nannte das Unternehmen deutlich gestiegene Metallpreise und eine insgesamt sehr gute Nachfrage nach Kupferprodukten. Haag unterstrich in seiner Rede: „Die Nachfrage nach unseren Metallen und unseren Produkten wächst – stärker als jemals zuvor." Der CEO verwies auf den steigenden Bedarf an strategisch wichtigen Metallen für Megatrends wie Elektrifizierung, künstliche Intelligenz, Energieinfrastruktur und globale Sicherheit.

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Aurubis verfolgt das Ziel, seine Position als eines der weltweit führenden Multimetall-Unternehmen weiter auszubauen. Von den genehmigten strategischen Investitionen in Höhe von rund 1,7 Milliarden Euro sind bereits etwa 80 Prozent in konkrete Wachstumsprojekte geflossen.

Großprojekte vor Inbetriebnahme

Das neue Werk Aurubis Richmond – die erste Multimetall-Recyclinghütte in den USA – befindet sich im planmäßigen Hochlauf. Ende 2025 realisierte die lokale Einheit erste Umsätze durch die Verhüttung von Kupferschrotten, im Januar 2026 wurden erstmals komplexe Recyclingmaterialien eingesetzt. Bis Ende des Geschäftsjahres soll die zweite Ausbaustufe in Betrieb gehen. Nach vollständiger Fertigstellung wird der US-Standort jährlich rund 180.000 Tonnen komplexes Recyclingmaterial verarbeiten können.

In Hamburg steht das Projekt Complex Recycling Hamburg (CRH) kurz vor der geplanten Inbetriebnahme im ersten Halbjahr 2026. Die Anlage erhöht die Kapazitäten um etwa 30.000 Tonnen zusätzliches Recyclingmaterial pro Jahr. Die Erweiterung der Kupferelektrolyse am bulgarischen Standort folgt in der zweiten Jahreshälfte 2026 und steigert die lokale Kapazität um rund 50 Prozent auf 340.000 Tonnen jährlich.

Alle Tagesordnungspunkte der Hauptversammlung wurden mit großer Mehrheit angenommen. Die Beteiligung lag bei 67,47 Prozent des stimmberechtigten Grundkapitals. Im XETRA-Handel verlor die Aurubis-Aktie am Donnerstag zeitweise 2,90 Prozent auf 164,30 Euro.

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