Die Aurubis-Aktie kennt derzeit nur eine Richtung: steil nach oben. Getrieben vom globalen Kupferhunger und einer überraschenden Prognoseanhebung markierte das Papier am Montag ein neues Allzeithoch. Doch während Anleger jubeln, stellt sich angesichts der rasanten Bewertung die Frage, wie viel Fantasie im aktuellen Kurs bereits eingepreist ist.

Prognoseanhebung zündet den Turbo

Das MDAX-Unternehmen profitiert massiv von einer verbesserten operativen Entwicklung. Ende Januar korrigierte der Konzern seine Gewinnerwartungen deutlich nach oben. Für das laufende Geschäftsjahr 2025/26 kalkuliert das Management nun mit einem operativen Vorsteuerergebnis (EBT) zwischen 375 und 475 Millionen Euro – zuvor lag die Obergrenze bei lediglich 400 Millionen Euro.

Diese Zuversicht treibt die Anleger in Scharen in den Titel. Mit einem aktuellen Kurs von 171,50 Euro notiert die Aktie auf Rekordniveau. Die Performance seit Jahresbeginn ist mit einem Plus von über 35 Prozent beachtlich und macht Aurubis zu einem der stärksten Werte im Index.

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Kupferboom und KI als Treibstoff

Verantwortlich für die Sonderkonjunktur ist vor allem das makroökonomische Umfeld. Kupfer wird durch die Energiewende, die Elektromobilität und den massiven Ausbau von KI-Rechenzentren so stark nachgefragt wie selten zuvor. Aurubis nutzt diesen strukturellen Rückenwind für aggressive Investitionen. Von einem Gesamtvolumen von 1,7 Milliarden Euro fließen bereits 80 Prozent in Wachstums- und Effizienzprojekte, unter anderem an Standorten in den USA und Bulgarien.

Das strategische Vorgehen überzeugt auch institutionelle Adressen. Zuletzt baute der weltgrößte Vermögensverwalter BlackRock seine Beteiligung an dem Hamburger Kupferkonzern auf gut vier Prozent aus. Auch die Aktionäre profitieren direkt: Die Dividende wurde auf der jüngsten Hauptversammlung auf 1,60 Euro je Anteilsschein angehoben.

Warnsignale der Analysten

Trotz der Euphorie mahnen Experten zur Vorsicht. Der aktuelle Kurslauf hat sich weit von den fundamentalen Einschätzungen vieler Beobachter entfernt. Während das Papier neue Höchststände erklimmt, liegt das durchschnittliche Kursziel der Analysten mit rund 144,80 Euro deutlich unter dem aktuellen Niveau. Das Lager der Experten ist gespalten: Vier Kaufempfehlungen stehen sieben neutralen oder negativen Voten gegenüber.

Angesichts der Diskrepanz zwischen Analystenzielen und Börsenkurs wird die Luft auf diesem Niveau dünner. Solange die Kupfernachfrage hoch bleibt und Aurubis die angehobenen Prognosen liefert, haben die Bullen das Momentum auf ihrer Seite, doch das Risiko für Gewinnmitnahmen steigt mit jedem neuen Hoch.

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