ASML steht vor einem ungewöhnlichen Widerspruch: Milliarden-Aufträge aus der Speicherchip-Industrie auf der einen Seite, interne Spannungen durch Stellenabbau auf der anderen. Wie das Unternehmen diesen Spagat meistert, dürfte die Bewertung auf einem bereits hohen Niveau rechtfertigen müssen.

Institutionelle Investoren bauen Positionen auf

Die Dividende steigt: ASML zahlt künftig 3,1771 USD pro Quartal, was einer annualisierten Ausschüttung von 12,71 USD entspricht. Der Ex-Dividenden-Tag ist der 27. April 2026, die Auszahlung folgt am 5. Mai. Gleichzeitig zeigen Pflichtmitteilungen, dass institutionelle Anleger ihre Positionen ausbauen. Daymark Wealth Partners erhöhte seinen Anteil um 24,3 % auf insgesamt 7.600 Aktien, Wealth Management Partners stieg im vierten Quartal 2025 neu ein.

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Stellenabbau trifft auf Milliardenauftrag

Der SK-Hynix-Auftrag über rund 7,9 bis 8,0 Milliarden USD für EUV-Systeme sichert ASML eine solide Auftragsbasis für die kommenden Jahre. Gleichzeitig plant das Unternehmen den Abbau von rund 1.700 Stellen — ein Schritt, der zuletzt rund 1.000 Mitarbeiter zu Protesten veranlasste.

Diese interne Spannung fällt in eine Phase, in der die gesamte Halbleiterbranche unter Druck steht. Intel-Chef Lip-Bu Tan kündigte am Mittwoch Entlassungen von potenziell mehr als 20 % der Belegschaft an, nachdem das Unternehmen im ersten Quartal einen Verlust von 800 Millionen USD verbucht hatte.

Bewertung bleibt ambitioniert

Analysten vergeben im Konsens ein „Moderate Buy" mit einem durchschnittlichen Kursziel von 1.475 USD — ein moderates Aufwärtspotenzial gegenüber dem aktuellen Niveau. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 54 spiegelt die Erwartung wider, dass ASMLs Monopolstellung in der EUV-Lithografie und die starke Auftragslage die Umsätze langfristig stützen.

Die Hauptversammlung, deren Tagesordnung bereits am 9. März veröffentlicht wurde, soll weitere Klarheit über Personalstrategie und Produktionskapazitäten bringen. Konkrete Beschlüsse dort könnten den nächsten Kursimpuls setzen.

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