Der Drohnenspezialist Ondas Holdings sendet derzeit extrem widersprüchliche Signale an den Markt. Während ein neuer Großauftrag der deutschen Polizei das operative Potenzial unterstreicht, verhageln ein deutlicher Gewinnverfehl und eine frische Analysten-Abstufung die Stimmung. Das Spannungsfeld zwischen rasantem Umsatzwachstum und tiefroten Zahlen zwingt Investoren zu einer Neubewertung der Lage.

Expansion im Sicherheitssektor

Abseits der enttäuschenden Profitabilität liefert das operative Geschäft durchaus handfeste Erfolge. Die Tochtergesellschaft Sentrycs sicherte sich einen wichtigen Vertrag mit der deutschen Landespolizei zur Abwehr unautorisierter Drohnenflüge. Passend dazu präsentierte das Unternehmen am Wochenende auf der Nürnberger Fachmesse Enforce Tac sein neues tragbares System „Sentrycs Scout“. Da das Bundeskriminalamt allein im vergangenen Jahr über 1.000 verdächtige Drohnensichtungen registrierte, positioniert sich Ondas hier in einem rasant wachsenden Milliardenmarkt für innere Sicherheit.

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Auslöser für die jüngste Verunsicherung an der Börse sind jedoch die Geschäftszahlen für das vierte Quartal 2025. Zwar übertraf das Unternehmen mit einem Umsatz von 30,11 Millionen US-Dollar die Erwartungen deutlich. Der Verlust je Aktie fiel mit 0,39 US-Dollar allerdings drastisch höher aus als die prognostizierten 0,06 US-Dollar. Als Reaktion darauf senkte das Analysehaus Wall Street Zen das Rating von „Halten“ auf „Verkaufen“. Dieser fundamentale Gegenwind spiegelt sich direkt im Kursbild wider: Am Freitag fiel das Papier um 6,47 Prozent auf 7,66 Euro und baute den Verlust seit Jahresbeginn damit auf über 18 Prozent aus.

Gemischte Signale der Großaktionäre

Ein Blick auf die Aktionärsstruktur offenbart ein regelrechtes Tauziehen. Einerseits stockte der Finanzgigant JPMorgan Chase seine Position im dritten Quartal massiv um über zwei Millionen Papiere auf. Andererseits trennte sich CEO Eric A. Brock zum Jahreswechsel von 475.000 eigenen Aktien. Zusätzlichen Druck erzeugt die Anmeldung von knapp 1,9 Millionen weiteren Aktien zum Weiterverkauf. Eine solche Maßnahme erhöht das Angebot an der Börse und bremst erfahrungsgemäß kurzfristige Erholungsversuche aus.

Trotz der aktuellen Turbulenzen bleibt der mittelfristige Ausblick ambitioniert. Für das Gesamtjahr 2026 peilt das Management einen Umsatz von mindestens 375 Millionen US-Dollar an. Ein komfortables Finanzpolster von 1,5 Milliarden US-Dollar sichert dabei nicht nur das laufende Geschäft ab, sondern finanziert auch die geplante Übernahme von World View Enterprises. Mit diesem Zukauf will Ondas sein Portfolio um hochfliegende Überwachungssysteme erweitern und seine Marktposition strategisch ausbauen.

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