Trotz eines Milliardenauftrags und frisch erhöhtem Kursziel hat die ASML-Aktie am Donnerstag deutlich nachgegeben. Ein Kursrückgang von 4,6 Prozent innerhalb einer Handelssitzung fällt ins Auge — zumal das fundamentale Umfeld des Unternehmens zuletzt eigentlich positive Signale lieferte.

Starke Nachrichten, schwacher Kurs

Erst wenige Tage zuvor hatte ASML einen Großauftrag von SK Hynix im Volumen von rund 7,97 Milliarden US-Dollar bekanntgegeben. Der koreanische Speicherchiphersteller investiert damit in die Produktion von High Bandwidth Memory und fortschrittlichem DRAM — beides zentrale Komponenten für KI-Hardware. Parallel dazu hob die Investmentbank Sanford C. Bernstein ihr Kursziel auf 1.971 US-Dollar an und bekräftigte ihre Kaufempfehlung. Begründung: erhebliches Wachstumspotenzial für den niederländischen Hersteller von EUV-Lithografieanlagen, der in diesem Technologiesegment eine Quasi-Monopolstellung hält.

Der Kursrückgang lässt sich mit diesen Meldungen allein nicht erklären. Breitere Marktbewegungen oder Gewinnmitnahmen nach der starken Entwicklung der vergangenen zwölf Monate dürften eine Rolle gespielt haben — die Aktie hat in diesem Zeitraum rund 76 Prozent zugelegt.

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Termine im Blick

Für Aktionäre stehen in den kommenden Wochen mehrere Termine an. Die Quartalszahlen für das erste Quartal 2026 werden voraussichtlich am 15. April veröffentlicht, gefolgt von der Hauptversammlung am 22. April. Am 27. April greift der Ex-Dividenden-Tag: Je Aktie werden 3,18 US-Dollar ausgeschüttet. Die Gesamtdividende für 2025 hatte ASML bereits im Januar mit 7,50 Euro je Aktie angekündigt — ein Anstieg von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die Q1-Zahlen am 15. April werden zeigen, ob der SK-Hynix-Auftrag bereits erste Spuren in der Auftragsdynamik hinterlässt und ob ASML die hohen Erwartungen von Bernstein untermauern kann.

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