Europas wertvollster Tech-Konzern demonstriert Stärke. Nach beeindruckenden Quartalszahlen ruht sich der Chipausrüster nicht aus, sondern investiert Milliarden in die eigene Aktie. Die jüngsten Transaktionsdaten zeigen, dass das Management die aktuelle Bewertung trotz der Kursrallye seit Jahresbeginn für attraktiv hält und konsequent Kapital an die Anteilseigner zurückführt.

Kaufprogramm nimmt Fahrt auf

ASML macht ernst mit seinem Ende Januar angekündigten Aktienrückkaufprogramm. Wie aus einer Pflichtmitteilung hervorgeht, hat der niederländische Monopolist für Lithographiesysteme allein in der Woche vom 9. bis 13. Februar eigene Anteile im Wert von rund 127 Millionen Euro vom Markt genommen. Insgesamt wurden 105.800 Aktien erworben.

Dieser Schritt ist Teil einer groß angelegten Initiative: Bis zum Jahr 2028 plant der Konzern, Aktien im Gesamtvolumen von bis zu 12 Milliarden Euro zurückzukaufen. Der Großteil dieser Papiere soll anschließend eingezogen werden, was den Gewinn pro Aktie für die verbleibenden Aktionäre rechnerisch erhöht. Ein kleinerer Teil von etwa zwei Millionen Stück ist für Mitarbeiterbeteiligungsprogramme reserviert.

Fundament aus Rekordzahlen

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Dass sich ASML diese milliardenschwere Kapitalmaßnahme leisten kann, liegt an der operativen Exzellenz des Unternehmens. Das Rückkaufprogramm folgt auf einen extrem starken Quartalsbericht Ende Januar. Besonders der Auftragseingang sorgte für Aufsehen: Mit 13,2 Milliarden Euro lagen die Neubestellungen fast doppelt so hoch wie von der Wall Street erwartet.

Treibende Kraft hinter dieser Entwicklung ist der anhaltende Boom bei Künstlicher Intelligenz und Speicherchips. ASML ist weltweit der einzige Hersteller von EUV-Lithografiemaschinen, die für die Produktion der fortschrittlichsten Mikrochips (7 Nanometer und kleiner) unverzichtbar sind. Im vierten Quartal entfielen 56 Prozent der Buchungen auf den Speicherbereich und 44 Prozent auf Logikchips.

Fazit

Die konsequente Umsetzung der Rückkäufe sendet eine deutliche Botschaft an den Markt: Das Management sieht die langfristigen Wachstumsperspektiven durch die KI-Nachfrage als gesichert an. Mit einem Plus von über 19 Prozent seit Jahresanfang spiegelt der Aktienkurs diesen Optimismus bereits wider, doch die massiven Rückkäufe schaffen eine zusätzliche Stütze für die Notierung in den kommenden Jahren.

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