ASML profitiert weiter von einem Trend, der derzeit die gesamte Chipwelt antreibt: KI. Entscheidend ist dabei weniger der Hype an der Börse, sondern die Frage, wie dauerhaft die Nachfrage nach modernster Lithografie-Ausrüstung wirklich ist. Genau darauf deuten die jüngsten Auftragszahlen und Aussagen des Managements hin.

KI treibt die Nachfrage

Zum Wochenschluss wurde die Aktie von Investor’s Business Daily als „Stock of the Day“ hervorgehoben. Begründung: Die Nachfrage nach den fortschrittlichen Photolithografie-Systemen sei weiterhin sehr hoch – und damit auch die Visibilität für die nächsten Quartale.

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Passend dazu berichtete das Medium, dass der Kurs zuletzt nahe der Hochs in einer engen Spanne konsolidierte. In einem insgesamt schwankungsanfälligen Marktumfeld wurden Halbleiter damit als einer der wenigen Bereiche beschrieben, die relative Stärke zeigen.

Rekordaufträge als Fundament

Der Kern der aktuellen Zuversicht liegt im Zahlenwerk aus dem vierten Quartal 2025. ASML meldete am 28. Januar Rekord-Nettoaufträge von 13,2 Milliarden Euro. Das ist die Art von Kennzahl, die an der Börse oft mehr Gewicht hat als der reine Umsatz – weil sie zeigt, wie die Pipeline nach vorne aussieht.

Für das Gesamtjahr 2025 wies das Unternehmen 32,7 Milliarden Euro Nettoumsatz und 9,6 Milliarden Euro Gewinn aus. Im Schlussquartal erreichte der Umsatz mit 9,7 Milliarden Euro ebenfalls einen Rekordwert. CEO Christophe Fouquet verwies darauf, dass Kunden den mittelfristigen Markt zuletzt „deutlich positiver“ einschätzen – vor allem wegen höherer Erwartungen an die Nachhaltigkeit der KI-Nachfrage. Diese optimistischeren Kapazitätspläne hätten sich direkt in dem hohen Auftragseingang niedergeschlagen.

Ausblick, Rückflüsse – und Umbau

Für 2026 stellt ASML einen Nettoumsatz von 34 bis 39 Milliarden Euro in Aussicht, bei einer Bruttomarge von 51% bis 53%. Für das erste Quartal erwartet das Unternehmen 8,2 bis 8,9 Milliarden Euro Umsatz.

Parallel kündigte ASML ein neues Aktienrückkaufprogramm von bis zu 12 Milliarden Euro an und erhöhte die Dividende für 2025 um 17% auf 7,50 Euro je Aktie. Außerdem wurde eine Reorganisation kommuniziert: Rund 1.700 Stellen sollen wegfallen – hauptsächlich in administrativen Bereichen –, während zugleich Engineering-Kapazitäten aufgebaut werden sollen. Die Botschaft dahinter ist klar: Fokus auf Entwicklung und Umsetzung, dort wo der Engpass in der Branche oft entsteht.

Am Freitag markierte die Aktie mit 1.247,60 € zudem ein neues 52-Wochen-Hoch – ein Signal, dass der Markt diese Kombination aus Auftragsdynamik und ambitioniertem Ausblick aktuell honoriert.

Im Blick stehen nun zwei konkrete Termine: Am 25. Februar veröffentlicht ASML den Geschäftsbericht 2025. Die nächsten Quartalszahlen folgen am 15. April. Beide Events dürften zeigen, ob der Rekord-Auftragseingang tatsächlich so stabil in Umsatz und Margen durchläuft, wie es die derzeitige Planung nahelegt.

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