Bernstein hat ASML kürzlich zum „Top Pick" im europäischen Halbleitersektor erklärt — und begründet das mit einer konkreten Prognose: Die EUV-Auslieferungen an DRAM-Kunden sollen sich bis 2028 mehr als verdoppeln. Gleichzeitig stocken institutionelle Investoren ihre Positionen auf. Das Bild, das sich daraus ergibt, ist eindeutig bullish.

Rekordauftrag und wachsender Auftragsbestand

Den stärksten Beleg für die Nachfragedynamik liefert ein Einzelvertrag: SK Hynix bestellte EUV-Systeme im Wert von 8 Milliarden US-Dollar — der größte Einzelauftrag in der Unternehmensgeschichte. Die Maschinen sollen bis 2027 geliefert und in speziellen HBM-Produktionsanlagen eingesetzt werden.

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Der Gesamtauftragsbestand liegt inzwischen bei rund 45 Milliarden US-Dollar, gestützt durch eine Rekordanzahl an Neubestellungen im vierten Quartal 2025. Bernstein hob sein Kursziel daraufhin von 1.911 auf 1.971 US-Dollar an und bestätigte die „Outperform"-Einstufung.

Was hinter dem Optimismus steckt

Der Kern der These: KI-Infrastruktur braucht Hochleistungsspeicher, Hochleistungsspeicher braucht EUV-Lithographie. Bernstein prognostiziert, dass die EUV-Einheiten für die Speicherproduktion von 18 im Jahr 2025 auf 44 im Jahr 2028 steigen — ein Anstieg, den Analysten als notwendig erachten, um das Angebot an die KI-getriebene Nachfrage anzupassen.

Zusätzlich diversifiziert ASML sein Geschäft mit Advanced Packaging für KI-Chips, was die Abhängigkeit von einzelnen Marktsegmenten reduziert. Für 2026 peilt das Unternehmen einen Umsatz zwischen 34 und 39 Milliarden Euro an — eine Spanne, die Investoren als Gradmesser für die tatsächliche Umsetzung der Wachstumspläne verfolgen.

Trotz des jüngsten Kursrückgangs — die Aktie notiert rund 12 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 1.295 Euro — bleibt die Stimmung unter den 28 Analysten, die den Wert beobachten, mit einem „Strong Buy"-Konsens klar positiv.

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