Rocket Lab hat am Samstag seine 85. Mission erfolgreich abgeschlossen und damit eine Premiere gefeiert. Erstmals brachte eine Electron-Rakete Satelliten für die Europäische Weltraumorganisation (ESA) in den Orbit. Der Start markiert für das Unternehmen den Einstieg in einen technologisch anspruchsvollen Wachstumsmarkt für Navigationssysteme.

Neue Technologie im Erdorbit

Die Mission mit dem Namen „Daughter of the Stars“ beförderte zwei Test-Satelliten in eine niedrige Erdumlaufbahn. Diese sind Teil eines Programms, mit dem die ESA die Positionsbestimmung und Navigation aus dem All verbessern will. Ziel ist es, die bestehenden Galileo-Systeme zu ergänzen.

Durch die Platzierung der Hardware in einer niedrigeren Umlaufbahn sollen die Signale stärker und die Latenzzeiten kürzer werden. Zudem verspricht die Technologie eine höhere Widerstandsfähigkeit gegen Störsignale. Für Rocket Lab unterstreicht dieser Erfolg die Fähigkeit, hochspezialisierte staatliche Infrastruktur präzise im All zu platzieren.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Rocket Lab?

Rekord-Backlog und Neutron-Fokus

Finanziell konnte das Unternehmen zuletzt deutliche Akzente setzen. Erst Mitte März sicherte sich Rocket Lab einen Vertrag mit dem US-Verteidigungsministerium über 190 Millionen Dollar für Hyperschall-Testflüge – der größte Einzelauftrag der Firmengeschichte. Inklusive dieses Deals ist der gesamte Auftragsbestand inzwischen auf über zwei Milliarden Dollar angewachsen.

Trotz dieser operativen Meilensteine stand die Aktie zuletzt unter Druck. Am Freitag verlor der Titel 9,40 Prozent an Wert, womit sich das Minus seit Jahresbeginn auf rund 18,5 Prozent summierte. Die hohe Volatilität von annualisiert fast 67 Prozent spiegelt die spekulative Natur des Sektors wider, während das Unternehmen massiv in seine Expansion investiert.

Wichtige Eckdaten für das Jahr 2026:

  • Umsatzprognose Q1 2026: 185 bis 200 Millionen Dollar
  • Geplanter Erstflug der Neutron-Rakete: Viertes Quartal 2026
  • Umsatzwachstum im Vorjahr: 36 Prozent

Das Hauptaugenmerk der Investoren liegt nun auf der Entwicklung der größeren Neutron-Rakete. CEO Peter Beck bestätigte den Zeitplan für den Erstflug Ende 2026. Dieses neue Trägersystem soll es Rocket Lab ermöglichen, im lukrativen Markt für Mega-Konstellationen mitzuspielen und deutlich schwerere Lasten als die aktuelle Electron-Rakete zu transportieren.

Rocket Lab-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rocket Lab-Analyse vom 29. März liefert die Antwort:

Die neusten Rocket Lab-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rocket Lab-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 29. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Rocket Lab: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...