Applied Materials Aktie: KI-Boom treibt an
Applied Materials hat im ersten Geschäftsquartal 2026 mit starken Zahlen überzeugt und den Ausblick deutlich angehoben. Der weltgrößte Hersteller von Halbleiterausrüstung profitiert massiv vom anhaltenden KI-Boom und der globalen Knappheit bei Speicherchips. Die Aktie legte nachbörslich über 9 Prozent zu und zog auch die Konkurrenten Lam Research und KLA mit nach oben.
Der Nettogewinn kletterte im abgelaufenen Quartal auf 2,03 Milliarden Dollar – ein deutlicher Sprung gegenüber 1,19 Milliarden Dollar im Vorjahr. Bereinigt um Sondereffekte lag der Gewinn je Aktie bei 2,38 Dollar und übertraf damit die Analystenschätzung von 2,21 Dollar klar. Der Umsatz sank zwar um 2 Prozent auf 7,01 Milliarden Dollar, lag aber ebenfalls über den erwarteten 6,87 Milliarden Dollar.
Prognose schlägt Erwartungen
Besonders bemerkenswert: Applied Materials hebt die Messlatte für das laufende zweite Quartal deutlich an. Das Unternehmen rechnet mit einem Umsatz von 7,65 Milliarden Dollar (Spanne: 7,15 bis 8,15 Milliarden) – Analysten hatten zuvor nur 7,01 Milliarden auf dem Zettel. Beim bereinigten Gewinn je Aktie peilt der Konzern 2,64 Dollar an (Spanne: 2,44 bis 2,84 Dollar), während der Konsens bei mageren 2,28 Dollar lag.
CEO Gary Dickerson macht die beschleunigten Investitionen der Halbleiterindustrie in KI-Computing für die starken Ergebnisse verantwortlich. Die Nachfrage nach leistungsfähigeren und energieeffizienteren Chips treibe hohe Wachstumsraten bei modernster Logik, High-Bandwidth-Memory und fortschrittlichen Packaging-Technologien.
Speicher-Boom als Kurstreiber
Besonders stark entwickelte sich das Geschäft mit Werkzeugen für DRAM-Speicherchips. Hier legte der Umsatz um 34 Prozent zu – im Vorjahresquartal waren es nur 27 Prozent gewesen. Der rasante Ausbau der KI-Infrastruktur hat weltweit die Speicherchip-Vorräte absorbiert und die Preise steigen lassen. Hersteller priorisieren dabei die Produktion von High-Bandwidth-Memory, den speziellen Speicherchips für KI-Prozessoren wie jene von Nvidia.
Applied Materials sitzt damit an einer Schlüsselstelle der KI-Revolution: Ohne die Ausrüstung des Konzerns können Chipfirmen ihre Produktionskapazitäten nicht ausbauen. Die Kombination aus anhaltender Speicherknappheit und steigendem KI-Bedarf dürfte dem Unternehmen auch in den kommenden Quartalen Rückenwind geben.
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