Apple zieht bei der Produktion stärker in Richtung USA – und das nicht nur als PR-Signal. Mit neuen Kapazitäten in Texas, zusätzlichen Trainingsprogrammen und einer wachsenden lokalen Zulieferbasis will der Konzern seine Lieferketten regionaler aufstellen. Doch wie konkret wird dieser Umbau schon 2026?

Fertigung nach Texas – und mehr Tempo bei KI-Servern

Ein Teil der Mac-Mini-Produktion soll später im Jahr 2026 in den USA anlaufen – in einer bestehenden Anlage in Houston (Texas). Der Schritt ist Teil eines breiter angelegten, auf vier Jahre angelegten Investitionsprogramms über 600 Milliarden US-Dollar, das die heimische Supply Chain ausbauen und regionale Fertigung skalieren soll.

In Houston verdoppelt Apple zudem seine operative Fläche auf rund 500.000 Quadratfuß. Flankiert wird das durch ein neues „Advanced Manufacturing Training Center“ (20.000 Quadratfuß), das 2026 eröffnen soll und die Qualifizierung von Personal unterstützen soll. Parallel dazu fährt Apple am Texas-Standort auch die lokale Montage von KI-Servern hoch – laut Bericht schneller als ursprünglich geplant.

Auch außerhalb von Texas wird die Lokalisierung greifbarer: Apple habe bereits Komponenten im Milliardenumfang aus US-Halbleiterfabriken in mehreren Bundesstaaten bezogen. Zudem sollen alle neuen Smartphones und Smartwatches, die später 2026 erscheinen, Deckglas aus einer Partnerfertigung in Kentucky erhalten.

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Dividende rauf – Aktionäre sagen „Ja“, China-Audit „Nein“

Auf der virtuellen Hauptversammlung am Dienstag (24. Februar 2026) stimmten die Aktionäre einer Erhöhung der Quartalsdividende auf 0,26 US-Dollar je Aktie zu (zuvor 0,25 US-Dollar). Es ist die 14. jährliche Erhöhung in Folge; damit liegt die angestrebte Jahresdividende bei 1,04 US-Dollar je Aktie. Als Kontext nannte der Bericht das zurückliegende Quartal mit 143,8 Milliarden US-Dollar Umsatz und 42,1 Milliarden US-Dollar Nettogewinn.

Daneben wurde der gesamte Verwaltungsrat inklusive Tim Cook und Art Levinson wiedergewählt. Ernst & Young wurde als Prüfer für 2026 bestätigt, und ein aktualisierter Aktienplan für Direktoren erhielt Zustimmung. Abgelehnt wurde hingegen ein Aktionärsantrag, der ein unabhängiges „China Entanglement Audit“ gefordert hätte.

Zukauf für Photonik-Know-how

Fast zeitgleich bestätigten EU-Offenlegungsunterlagen vom 24. Februar 2026 die Übernahme des Start-ups invrs.io LLC. Das Unternehmen arbeitet an KI-gestützten Open-Source-Frameworks für Photonik-Design – eine Technologie, die in fortschrittlicher optischer Hardware und Sensorik eine Rolle spielt.

An der Börse zeigte sich die Apple-Aktie zuletzt kaum verändert: Heute notiert sie bei 230,95 Euro (-0,06%). Entscheidend für die kommenden Monate dürfte sein, ob Apple die angekündigten Produktionsverlagerungen und den schnelleren Hochlauf bei KI-Servern in Texas im Lauf von 2026 wie geplant in die Breite bekommt.

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