Apple Aktie: Produktion in USA
Apple zieht beim Thema Lieferkette die Zügel weiter an. Künftig soll ein Teil der Mac-Mini-Fertigung in die USA verlagert werden – konkret nach Houston, Texas. Dahinter steckt mehr als Symbolpolitik: Es geht um Kosten, Zölle und darum, Abhängigkeiten gezielt zu reduzieren.
Fertigung in Houston: Teil einer großen Umbauarbeit
Später im Jahr 2026 will Apple damit beginnen, den Mac Mini in einer neu erweiterten Anlage in Houston zu montieren. Dort entsteht ein „Advanced Manufacturing Center“ mit rund 20.000 Quadratfuß Fläche, das den bisherigen Standort laut Bericht in seiner Größe verdoppelt. Interessant: Auch die Produktion von KI-Servern am selben Standort läuft demnach bereits früher als geplant.
Eingebettet ist das in einen vierjährigen Investitionsplan über 600 Milliarden US-Dollar für US-Standorte. Apple verweist in diesem Zusammenhang auch darauf, bereits mehr als 20 Milliarden Chips aus 24 Fabriken in 12 Bundesstaaten eingekauft zu haben. Unterm Strich wirkt das wie ein systematischer Umbau: weniger Konzentrationsrisiken in der Lieferkette, mehr Kapazitäten im Inland.
Ein zusätzlicher Rückenwind kommt aus der Rechtsprechung. Am 23. Februar hat der US Supreme Court Teile früherer Zollpolitik gekippt. Apple hatte seit 2025 laut Text rund 3,3 Milliarden US-Dollar an entsprechenden Zöllen gezahlt – ein klarer Kostenblock, den man lieber klein hält.
Aktionäre stimmen ab – und lehnen China-Audit ab
Auf der virtuellen Hauptversammlung am 24. Februar standen auch Governance-Themen auf der Agenda. Unter der Leitung von CEO Tim Cook und Justizchefin Kate Adams billigten Aktionäre laut vorläufigen Auszählungen die Vergütungspakete für das Management.
Abgelehnt wurde dagegen ein externer Antrag, der ein detailliertes Audit zu den „Verflechtungen“ der Fertigung in China forderte. Das passt zur aktuellen Gemengelage: Apple versucht, die globale Präsenz zu halten und gleichzeitig die Lieferkette stärker in Richtung USA auszubalancieren.
Der Spagat bleibt auch operativ relevant. Für 2026 werden steigende Speicherpreise (DRAM und NAND) als Kostentreiber genannt, die die Hardware-Produktion im Jahresverlauf beeinflussen dürften.
Produktfahrplan: Hardware-Refresh, KI-Software später
Beim Blick nach vorn erwarten Marktteilnehmer für das Frühjahr 2026 eine Hardware-Aktualisierung mit neuen MacBooks und iPads. Gleichzeitig gibt es bei der Software Gegenwind: Größere KI-Upgrades für den Sprachassistenten sollen sich bis später im Jahr verzögern.
An der Börse zeigte sich der Titel zuletzt freundlich: Der Schlusskurs am Dienstag lag bei 231,10 Euro und damit über dem 50-Tage-Durchschnitt von 225,47 Euro – ein Zeichen, dass der Markt die jüngsten Nachrichten zumindest nicht negativ einpreist.
In den kommenden Monaten dürften damit zwei Themen den Takt vorgeben: Wie schnell Apple die US-Kapazitäten real hochfahren kann – und ob der geplante Hardware-Refresh im Frühjahr 2026 die Nachfrage stabil hält, während die großen KI-Updates softwareseitig noch auf sich warten lassen.
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