Andritz Aktie: Nachhaltige Kooperation
Andritz forciert den Ausbau zirkulärer Lösungen und geht eine strategische Partnerschaft mit dem Materialhersteller UPM sowie dem Recyclingunternehmen HolyPoly ein. Im Zentrum steht die Wiederverwertung von synthetischen Papiermaschinenbespannungen, die bisher größtenteils thermisch entsorgt wurden. Kann dieser ökologische Fokus die Marktstellung des Technologiekonzerns langfristig weiter festigen?
Strategischer Schritt zur Emissionssenkung
Die Kooperation adressiert ein signifikantes Abfallproblem der Branche: Jährlich fallen in Europa rund 7.000 Tonnen dieser Bespannungen an, die bislang deponiert oder verbrannt werden. Durch das neue Recyclingverfahren lässt sich pro Tonne Material der Ausstoß von etwa drei Tonnen CO2 vermeiden. Andritz arbeitet derzeit daran, das gewonnene Granulat so zu optimieren, dass es qualitativ hochwertig genug für die Produktion neuer Maschinenteile ist.
Dieser Fokus auf die Kreislaufwirtschaft ergänzt die bisherige Wachstumsstrategie. An der Börse zeigt sich das Papier heute stabil bei 73,10 Euro. Während die Aktie seit Jahresbeginn bereits um 9,51 % zulegen konnte und auf Sicht von zwölf Monaten ein Plus von fast 30 % verzeichnet, liefert die technische Analyse derzeit ein interessantes Signal: Der Relative-Stärke-Index (RSI) ist auf einen Wert von 17,2 gefallen, was auf eine aktuell stark überverkaufte Marktsituation hindeutet.
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Hauptversammlung im März wirft Schatten voraus
Neben der operativen Neuausrichtung rückt der Finanzkalender in den Fokus der Anleger. Das Unternehmen notiert derzeit etwa 4,6 % unter seinem 52-Wochen-Hoch von 76,65 Euro, das erst Anfang Februar erreicht wurde. Die kommenden Wochen könnten darüber entscheiden, ob die Aktie ihren langfristigen Aufwärtstrend über dem 200-Tage-Durchschnitt von 64,37 Euro behauptet.
Ein zentraler Termin für die Bewertung der weiteren Strategie ist die ordentliche Hauptversammlung am 26. März 2026. Dort wird der Vorstand den Jahresabschluss für 2025 präsentieren und einen Vorschlag für die Gewinnverwendung unterbreiten. Die Abstimmung über die Dividende und der Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr dürften dann die Richtung für das restliche erste Halbjahr vorgeben.
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