Andritz-Aktie: Zellstoffkocher für Mayr-Melnhof!
Bekanntlich lernt man jeden Tag etwas Neues, was dem Autor dieser Zeilen heute beim Studieren einer Meldung beim Europäischen Wirtschaftsdienstes aufgefallen ist. Dort heißt es, dass Andritz dem Kartonhersteller Mayr-Melnhof einen Zellstoffkocher für eine Fabrik in Polen liefern wird. Das gute Stück verfügt wohl über ein "Turbofeed-Hackschnitzelzufuhrsystem". Das klingt ein bisschen nach Cartoon, soll aber wohl tatsächlich die Verarbeitungsgeschwindigkeit erhöhen.
Abseits davon bietet Andritz dem Kunden die Möglichkeit, bei der Zellstoffproduktion zwischen Weich- und Hartholz zu wechseln. Der Kocher läuft mit einem Kessel, der viel Prozessflexibilität bei einem homogenen Kochergebnis ermöglichen soll, während gleichzeitig Geruchgasemissionen minimiert werden. Einfach zusammengefasst gibt es also viel Pappe in kurzer Zeit mit geringen Belastungen.
Andritz: Das kann nicht schaden
Weiter heißt es in der Meldung, dass Mayr-Melnhof an dem fraglichen Standort bereits Frischfaserkarton mit einer Kapazität von 260.000 jato produziert. Falls es Ihnen wie mir geht und Sie heute zum ersten Mal von "jato" hören: Gemeint sind damit Tonnen pro Jahr. 200.000 davon beträgt die Kapazität bei der Produktion von Feinpapieren und Verpackungskraftpapier von Mayr-Melnhof am gleichen Standort.
Die Anlagen von Andritz sorgen für noch mehr Produktion vor Ort. In Betrieb gehen soll der neue Zellstoffkocher noch im vierten Quartal. Finanzielle Details zum Auftrag scheint es nicht zu geben. Anleger dürfen aber davon ausgehen, dass es sich für Andritz lohnen dürfte und das Ganze ist letztlich als gute Neuigkeit zu verstehen. Davon kann es aktuell kaum genug geben.
Die Börse gibt nach
Denn am heutigen Montag gibt es nur wenig, was die Anlegerinnen und Anleger über den jüngsten Eklat zwischen den USA und Europa hinwegtrösten kann. Mit neuen Zolldrohungen sorgte US-Präsident Donald Trump auch dort für Kursverluste, wo eigentlich kein direkter Zusammenhang besteht. Genau das trifft auf die Aktie von Andritz zu, die heute Morgen um 1,7 Prozent bis auf 70,70 Euro abwertete.
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