Andritz Aktie: Volle Auftragsbücher
Während der Umsatz im vergangenen Jahr leicht rückläufig war, füllt der Grazer Technologiekonzern Andritz seine Auftragsbücher für die kommenden Jahre. Die heute vorgelegten vorläufigen Zahlen für 2025 belegen eine robuste Profitabilität trotz eines schwierigen Marktumfelds. Doch reicht die optimistische Prognose für 2026 aus, um den aktuellen Aufwärtstrend der Aktie nach dem Erreichen des Rekordhochs fortzusetzen?
Stabiler Ertrag trotz Umsatzrückgang
Im Geschäftsjahr 2025 konnte Andritz den Auftragseingang signifikant auf 8,9 Milliarden Euro steigern. Damit übertraf das Unternehmen den Vorjahreswert von 8,3 Milliarden Euro deutlich. Ein entscheidender Indikator für die künftige Auslastung ist das Book-to-Bill-Verhältnis, das mit 1,13 deutlich über der Marke von eins liegt. Das bedeutet, Andritz sammelt aktuell mehr neue Aufträge ein, als das Unternehmen zeitgleich abarbeitet.
Obwohl der Umsatz im abgelaufenen Jahr um rund 5 Prozent auf etwa 7,9 Milliarden Euro sank, blieb die operative Ertragskraft stabil. Die vergleichbare EBITA-Marge verharrte mit 8,9 Prozent auf dem Niveau des Vorjahres.
Die vorläufigen Zahlen 2025 im Überblick:
- Auftragseingang: 8,9 Mrd. EUR (+7,2 % zum Vorjahr)
- Umsatz: ca. 7,9 Mrd. EUR (-5 %)
- EBITA-Marge: 8,9 % (stabil)
- Book-to-Bill-Ratio: 1,13
- Prognose Umsatz 2026: 8,0 – 8,3 Mrd. EUR
Management visiert Wachstum für 2026 an
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 zeigt sich der Vorstand zuversichtlich und plant die Rückkehr auf den Wachstumspfad. Das Management peilt einen Umsatz in einer Bandbreite von 8,0 bis 8,3 Milliarden Euro an. Auch bei der Profitabilität setzt sich der Konzern ambitionierte Ziele: Die EBITA-Marge soll sich zwischen 8,7 und 9,1 Prozent bewegen, was eine Fortsetzung der stabilen operativen Entwicklung bedeuten würde.
Die jüngsten operativen Erfolge, wie ein neuer Großauftrag für ein Pumpspeicherkraftwerk in Südkorea und der Ausbau der Präsenz auf dem chinesischen Markt, unterstreichen diese Wachstumsambitionen.
Charttechnik: Kurs nahe Rekordniveau
Die Aktie reagiert heute mit einem leichten Rücksetzer von 0,87 Prozent auf 73,65 Euro auf die Nachrichten. Damit notiert das Papier nur knapp unter dem erst am 4. Februar markierten 52-Wochen-Hoch von 76,65 Euro. Trotz der kurzfristigen Konsolidierung bleibt die langfristige Performance beeindruckend: Auf Sicht von 12 Monaten verzeichnet der Titel ein Plus von über 34 Prozent.
Die endgültigen und geprüften Ergebnisse für das Jahr 2025 wird Andritz am 05. März 2026 präsentieren. Sollte es dem Unternehmen gelingen, die prognostizierte Umsatzsteigerung von bis zu 8,3 Milliarden Euro im laufenden Jahr frühzeitig durch weitere Großaufträge zu untermauern, bleibt das Umfeld für einen Ausbruch über das bisherige Rekordhoch konstruktiv.
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