Schon vor den endgültigen Zahlen für das vergangene Jahr lieferte Andritz kürzlich einen ersten Vorgeschmack auf die Ergebnisse. Berichtet werden konnte dabei über einen deutlich höheren Auftragseingang. Statt 8,3 Milliarden Euro im Jahr 2024 sollen es 2025 stolze 8,9 Milliarden Euro gewesen sein. Allerdings fiel der Umsatz im selben Zeitraum um fünf Prozent auf 7,9 Milliarden Euro zurück. Die Ebitda-Marge wurde auf 8,9 Prozent beziffert.

Aus Sicht von Andritz selbst sei das ein "zufriedenstellendes" Ergebnis. Die Aktionäre scheinen das aber ganz anders einzuschätzen. Mit dem Aktienkurs ging es am Freitagmorgen im hohen Tempo in die Tiefe. Zum Vormittag standen in Stuttgart 67,90 Euro auf dem Ticker, was einem Abschlag von fast zehn Prozent im Vergleich zum vorherigen Schlusskurs entspricht.

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Maue Aussichten bei Andritz?

Begeistern konnte Andritz offensichtlich auch nicht mit den Aussichten für das laufende Geschäftsjahr. Zwar sollen die Umsätze weiter ansteigen und sich zwischen 8 und 8,3 Milliarden Euro einpendeln. Bei der Ebitda-Marge wird aber nur im besten Fall eine Verbesserung auf bis zu 9,1 Prozent in Aussicht gestellt. Es könnte auch auf 8,7 Prozent zurückgehen.

Angesichts eines noch immer starken Euro scheinen die Börsianer sich momentan für eine eher negative Auslegung der vorgestellten Zahlen zu entscheiden. Abzuwarten bleibt, ob das endgültige Zahlenwerk an der Einschätzung der Marktakteure noch etwas zu ändern vermag. Erwartet werden die nächsten Ergebnisse von Andritz zu Anfang März.

Kleiner Dämpfer?

Trotz des kleinen Ausverkaufs am Freitagmorgen kann die Andritz-Aktie sich weiterhin sehen lassen. Es bleibt bei einem Plus von nicht ganz 30 Prozent im Jahresvergleich. Sofern weitere Verluste ausbleiben, wäre auch der generelle Aufwärtstrend noch nicht zwingend in Gefahr. Manch einer mag sich etwas zu viel versprochen haben. Die höheren Auftragseingänge lassen grundsätzlich aber noch einen fundamentalen Wachstumskurs erkennen.

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