AMD Aktie: Wird’s unbequem?
AMD hat im vierten Quartal und im Gesamtjahr 2025 Rekordwerte vorgelegt. Umsatz und bereinigter Gewinn je Aktie lagen sogar über den Erwartungen vieler Analysten. Trotzdem kippte die Stimmung: Der Ausblick auf das laufende Quartal blieb unter dem, was Teile des Marktes im KI-getriebenen Boom eingepreist hatten.
- Q4-Umsatz: 10,3 Mrd. US-Dollar (Rekord)
- Q4 Non-GAAP EPS (verwässert): 1,53 US-Dollar (Rekord)
- Jahresumsatz 2025: 34,6 Mrd. US-Dollar (Rekord)
- Non-GAAP EPS 2025 (verwässert): 4,17 US-Dollar (Rekord)
- Umsatzprognose Q1 2026: ca. 9,8 Mrd. US-Dollar (+/- 300 Mio.)
Rekorde, getragen von KI-Nachfrage
Im Schlussquartal 2025 meldete AMD einen Umsatz von 10,3 Milliarden US-Dollar. Auch der bereinigte Gewinn je Aktie (Non-GAAP, verwässert) erreichte mit 1,53 US-Dollar einen neuen Höchstwert.
Auf Jahressicht summierte sich der Umsatz 2025 auf 34,6 Milliarden US-Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg auf 4,17 US-Dollar. Als Treiber nannte das Unternehmen eine starke Nachfrage nach leistungsfähigen Produkten und Plattformen rund um Künstliche Intelligenz.
Warum der Ausblick trotzdem enttäuschte
Nach der Zahlenvorlage am 3. Februar fiel die Aktie deutlich. Auslöser war vor allem die Prognose für das erste Quartal 2026: AMD erwartet rund 9,8 Milliarden US-Dollar Umsatz, mit einer Bandbreite von plus/minus 300 Millionen.
Das bedeutet zwar ein kräftiges Wachstum gegenüber dem Vorjahr. Es reichte aber nicht, um die besonders hohen Erwartungen zu erfüllen, die einige Marktteilnehmer aus der Dynamik im KI-Sektor abgeleitet hatten.
KI-Markt: Tempo und Investitionen im Fokus
Der Halbleitermarkt steht derzeit stark unter dem Einfluss von KI-Investitionen. Anleger schauen genau hin, wer am besten von den großen Infrastruktur-Ausgaben profitieren kann. Und genau hier stellte sich nach dem Ausblick die zentrale Frage: Wie schnell kann AMD sein Wachstum im umkämpften Markt für KI-Chips weiter hochfahren?
Zwar wächst das Rechenzentrumsgeschäft laut Unternehmen stark. Gleichzeitig sorgte die Prognose für Zweifel am Expansionstempo. Das Management verwies zudem auf steigende operative Kosten, weil AMD in die nächste Generation von KI-Accelerators investiert.
Im laufenden Quartal wird damit vor allem die Entwicklung rund um die Q1-Umsatzspanne von etwa 9,8 Milliarden US-Dollar (± 300 Millionen) zur Messlatte: Sie entscheidet, ob der Rekordlauf aus 2025 auch 2026 die hohen KI-Erwartungen des Marktes trägt.
AMD-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue AMD-Analyse vom 09. Februar liefert die Antwort:
Die neusten AMD-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für AMD-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 09. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
AMD: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








