Die großen Technologiekonzerne haben ihre Investitionspläne für 2026 vorgelegt – und die fallen deutlich höher aus als erwartet. Alphabet plant Ausgaben zwischen 175 und 185 Milliarden Dollar, Amazon könnte bis zu 200 Milliarden Dollar investieren, Meta peilt 115 bis 135 Milliarden Dollar an. Für Broadcom sind das gute Nachrichten: Der Chipkonzern profitiert direkt von dieser KI-Infrastruktur-Offensive.

Warum Broadcom profitiert

Anders als Nvidia, das standardisierte GPUs verkauft, fertigt Broadcom maßgeschneiderte ASIC-Chips für einzelne Hyperscaler. Google nutzt Broadcoms Technologie für seine Tensor Processing Units (TPUs), Meta für die MTIA-Chips. Diese kundenspezifischen Lösungen sind oft effizienter für bestimmte KI-Workloads als Standardhardware.

Die Auftragslage spiegelt die starke Nachfrage wider: Der Auftragsbestand liegt bei über 73 Milliarden Dollar und sichert die Umsätze für die kommenden sechs Quartale. Im jüngsten Quartal steigerte Broadcom den Umsatz um 28,2 Prozent auf 18,02 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie erreichte 1,95 Dollar und übertraf damit die Analystenschätzung von 1,87 Dollar.

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Besonders bemerkenswert: Für das laufende Quartal prognostiziert das Unternehmen allein mit KI-Chips einen Umsatz von 8,2 Milliarden Dollar – eine Verdopplung gegenüber dem Vorjahr.

Institutionelle Anleger bleiben aktiv

Die Bewegungen der großen Investoren zeigen ein gemischtes Bild. Ashton Thomas Private Wealth stockte seine Position im dritten Quartal um 8,5 Prozent auf, der Anteil hat nun einen Wert von rund 40,9 Millionen Dollar. Howe & Rusling reduzierte dagegen den Bestand um 3,7 Prozent, wobei Broadcom weiterhin die größte Position im Portfolio bleibt.

CEO Hock E. Tan verkaufte Anfang Januar 70.000 Aktien. Solche Transaktionen können unterschiedliche Gründe haben, etwa Steuerplanung, werden von Marktteilnehmern aber aufmerksam verfolgt.

Bewertung und Ausblick

Analysten sehen im Konsens ein Kursziel von etwa 437 Dollar. Gemessen am aktuellen Forward-KGV von rund 30 ist die Aktie ambitioniert bewertet – die Erwartungen an die Umsetzung der KI-Strategie sind entsprechend hoch. Am 4. März folgen die nächsten Quartalszahlen, die zeigen werden, ob sich die Rekordinvestitionen der Tech-Konzerne bereits in Broadcoms Büchern niederschlagen.

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