Der Chipmarkt steht unter Hochspannung – und AMD mittendrin. Während die Börsen am Donnerstag wegen neuer Spannungen im Nahost-Konflikt zunächst nachgaben, zogen Halbleiterwerte das Interesse auf sich. Der Grund: Die Nachfrage nach klassischen Prozessoren explodiert regelrecht, und AMD profitiert massiv davon.

Inferenz treibt CPU-Nachfrage in die Höhe

Was Experten schon länger prognostizierten, wird nun Realität: Mit der zunehmenden Bedeutung von Inferenz-Prozessen in KI-Rechenzentren steigt die Nachfrage nach traditionellen CPUs rasant. AMD berichtet über einen enormen Nachfrageschub – ein Phänomen, das sich über die gesamte Branche zieht. Selbst Intel räumte bei den jüngsten Quartalszahlen ein, mit der Nachfrage kaum Schritt halten zu können.

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Am Mittwoch legte die AMD-Aktie bereits um 5,8 Prozent zu und profitierte vom generellen Aufschwung bei Chipwerten. Intel-CFO David Zinsner hatte von einer anhaltend starken Nachfrage nach Server-Chips für das laufende Jahr gesprochen – eine Einschätzung, die offenbar auch für AMD gilt. Die kommenden Prozessor-Generationen dürften laut Branchenbeobachtern noch stärker nachgefragt werden.

Broadcom-Zahlen setzen Maßstäbe

Zusätzlichen Schub erhielt die Chipbranche durch die Quartalszahlen von Broadcom nach Börsenschluss am Mittwoch. Der Halbleiter- und Softwarehersteller übertraf die Erwartungen deutlich – die Umsätze im Bereich Künstliche Intelligenz verdoppelten sich mehr als. Broadcom legte vorbörslich am Donnerstag um 2,4 Prozent zu.

Diese starken Zahlen dürften die Stimmung für Halbleiteraktien insgesamt weiter aufhellen. AMD notierte vorbörslich leicht im Minus, nachdem die Aktie am Vortag bereits kräftig zugelegt hatte. Nvidia und Intel zeigten sich ebenfalls etwas schwächer – typische Gewinnmitnahmen nach dem Mittwoch-Rally.

Die Rahmenbedingungen bleiben dabei angespannt: Der Ölpreis zog wieder auf über 83 Dollar an, nachdem Iran erneut Raketen auf Israel abgefeuert hatte. Die Hoffnungen auf eine schnelle Deeskalation im Nahost-Konflikt wurden zunächst gedämpft.

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