AMD Aktie: Missstände erkennbar?
Advanced Micro Devices hat die Erwartungen der Wall Street verfehlt – trotz historischer Umsatzrekorde. Am 4. Februar brach die Aktie um über 17 Prozent ein, obwohl das Unternehmen sowohl im vierten Quartal als auch im Gesamtjahr 2025 Bestmarken aufstellte. Der Grund: Die Prognose für das laufende Quartal enttäuschte Investoren, die auf deutlich aggressivere Zahlen im boomenden KI-Geschäft gesetzt hatten.
Die Zahlen im Detail
AMD meldete am 3. Februar einen Quartalsumsatz von 10,3 Milliarden Dollar und einen Jahresumsatz von 34,6 Milliarden Dollar. Das Rechenzentrumsgeschäft legte im vierten Quartal um 39 Prozent auf 5,4 Milliarden Dollar zu, getrieben von der Nachfrage nach EPYC-Prozessoren und Instinct-GPUs.
Doch die Guidance für das erste Quartal 2026 – zwischen 9,5 und 10,1 Milliarden Dollar Umsatz – blieb hinter den Erwartungen zurück. Zwar bedeutet dies weiterhin ein starkes Wachstum im Jahresvergleich, doch angesichts der Euphorie rund um künstliche Intelligenz hatten Analysten mehr erwartet.
CEO bleibt optimistisch
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CEO Lisa Su ließ sich vom Kurseinbruch nicht beirren. Einen Tag nach der Veröffentlichung erklärte sie, die Nachfrage nach AMD-Chips sei „on fire" und bezeichnete 2026 als ein „großes Wendejahr". Für die zweite Jahreshälfte kündigte das Unternehmen den Start seiner nächsten KI-Chip-Generation an. Su betonte, AMD starte mit „starkem Momentum" ins neue Jahr, basierend auf der wachsenden Akzeptanz der Hochleistungsprozessoren und dem skalierenden KI-Geschäft im Rechenzentrum.
Ausblick
Der Markt richtet seinen Fokus nun auf die Umsetzung der Produktstrategie und die Fähigkeit von AMD, im hart umkämpften KI- und Rechenzentrumsmarkt Marktanteile zu erobern. Am 3. März wird das Unternehmen auf der Morgan Stanley Technology, Media & Telecom Conference auftreten – eine Gelegenheit, skeptische Investoren von der mittelfristigen Perspektive zu überzeugen.
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