Der Chip-Konzern gerät unter Druck. Produktionsprobleme bei neuen KI-Beschleunigern und eine intensivierte Nvidia-Meta-Partnerschaft belasten die Aktie. Der Titel verlor zuletzt rund 4 bis 5 Prozent.

Verzögerung bei MI455X-Chips

Auslöser der jüngsten Kursschwäche sind Berichte über technische Schwierigkeiten bei der Fertigung der Instinct MI455X AI-Beschleuniger. Diese Chips sind ein zentraler Baustein in AMDs Strategie, Nvidia im lukrativen Rechenzentrumsmarkt anzugreifen.

Die Produktionshürden wirken sich direkt auf die Einführung der Helios Rack-Scale-Systeme aus. Zwar sind erste Auslieferungen in geringen Stückzahlen noch für dieses Jahr geplant, doch die Massenproduktion könnte sich nun bis 2027 verzögern. Für Investoren, die auf einen raschen Marktanteilsgewinn im boomenden KI-Infrastrukturgeschäft gehofft hatten, ist das eine Enttäuschung.

Nvidia sichert sich Meta-Geschäft

Erschwerend kommt hinzu: Meta Platforms hat eine mehrjährige Zusammenarbeit mit Nvidia ausgeweitet. Der Social-Media-Riese wird Nvidias neueste Blackwell-GPUs in seinem globalen Rechenzentrumsnetzwerk einsetzen.

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Diese Partnerschaft schmälert AMDs kurzfristige Chancen, mit EPYC-Prozessoren und Instinct-GPUs in einem der größten Hyperscale-Umfelder Fuß zu fassen. Nvidias Marktstellung erweist sich als robust – Herausforderer haben es schwer, in etablierte Ökosysteme einzudringen.

Expansion in Indien und Japan

Trotz der aktuellen Rückschläge treibt AMD seine globale Präsenz voran. Am Montag verkündete das Unternehmen eine erweiterte Kooperation mit Tata Consultancy Services (TCS). Gemeinsam wollen beide Seiten KI-Lösungen auf Basis der Helios-Plattform entwickeln und im indischen Markt platzieren.

Parallel arbeitet AMD mit SoftBank an der Validierung von Instinct-GPUs für KI-Netzwerke der nächsten Generation. Die Deals zeigen, dass große Technologiekonzerne ihre Hardware-Lieferketten diversifizieren wollen.

Zudem erhielt CEO Lisa Su ein leistungsgebundenes Aktienpaket im Zielwert von 75 Millionen Dollar. Die Auszahlung ist an ambitionierte Aktienkursziele gekoppelt – ein Signal des Verwaltungsrats für Vertrauen in die langfristige Entwicklung.

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